Isländische Vornamen: Nordisch, cool und angesagt

BABY, Wissen

Stefanie Staiger

Island boomt - nicht nur als Reiseziel. Auch für das coole Design, den Sinn für Nachhaltigkeit und den aktiven Klimaschutz bewundern wir das Land im Norden. Zudem gibt es eine Fülle von schönen isländischen Kindernamen, die bei uns noch nahezu unbekannt sind. Wir haben unsere Favoriten der isländischen Kindernamen für euch zusammengestellt. Schaut mal rein - zur Inspiration!

Wer einmal in Island war, kommt aus dem Schwärmen meist nicht mehr hinaus. Die faszinierende Landschaft mit Vulkanen, Geysiren, Flüssen und bizarren Bergen. Dazu die Freundlichkeit und Naturverbundenheit der Isländer, die Islandpferde, die bunten Nordlichter und die hellen Nächte im Sommer. Island begeistert mit Natur und Nachhaltigkeit – denn auf Umweltschutz legen die Bewohner des kleinen Inselstaates im hohen Norden sehr viel Wert. Kultur, Kreativität und Kinderfreundlichkeit spielen ebenfalls eine große Rolle. Und es gibt sehr viele schöne, ungewöhnliche isländische Kindernamen.

Hier kommen unsere Lieblinge:

Isländische Vornamen für Mädchen:

Jördis: Kennt man bei uns durch die Schauspielerin Jördis Triebel. Jördis ist isländisch und bedeutet „das Schwert der Göttin“ oder „Trägerin des Schwertes“. Ein sehr kraftvoller Name.

Runa: Ein sehr schöner Name und auf Island sehr beliebt. Er bedeutet „Die Geheimnisvolle“ oder auch „Die Zauberhafte“. Als Runen bezeichnet man auch die alten Schriftzeichen der Germanen.

Edda: Die Edda ist die altisländische Götterdichtung. Der Name wird mit Mystik und tiefem Wissen verbunden. Im übertragenden Sinn bedeutet Edda „Die ihr Gut schützende“.

Björk: Populär durch die gleichnamige isländische Sängerin Björk. Der weibliche Vorname bedeutet „Birke“ und klingt auch nach einem zarten Gewächs. Ein cooler Mädchenname.

Fenja: Fenja bedeutet wörtlich übersetzt „ein riesiges Mädchen“. Der nordischen Sage nach waren Fenja und Menja zwei Walküren in Kriegsgefangenschaft des dänischen Königs Frodi.

Sóley: Sóley heißt auf isländisch Butterblume (Hahnenfuß) bzw. wörtlich Sonneninsel. Ein heller, freundlicher Name für ein kleines Mädchen.

Sunna: Sunna ist die nordische Sonnengöttin. Für einen kleinen Sonnenschein also ein sehr hübscher und passender Name!

Vilja: Ebenfalls sehr klangvoll. Vilja bedeutet übersetzt „Wille“ und ist auch in Schweden ein gebräuchlicher Vorname für Mädchen.

Wer einen ungewöhnlichen Voramen für sein Kind sucht, ist bei den isländischen Namen genau richtig! Foto: Getty

 

Isländische Vornamen für Jungen:

Sindri: Sindri ist ein isländischer Jungenname und bedeutet Funke oder kleine Flamme. Ein ungewöhnlicher Name, den man auf deutschen Spielplätzen sicher selten hört.

Aki: Ist eine Kurzform von Joakim, also bei uns Joachim. Klingt aber viel netter und bedeutet im Isländischen „hell“, „strahlend“.

Frode: Nicht zu verwechseln mit Frodo aus „Der Herr der Ringe“. Frode bedeutet übersetzt „Der Tüchtige“ oder auch „Der Kluge“.

Snorre: Klingt das nicht niedlich? Snorre ist ein altisländischer Vorname. Hierzulande kennt man Snorre, den Giftzwerg, aus den Wicky-Comics.

Hakon: Der norwegische Name ist auch in Island sehr beliebt und heißt übersetzt „hochgeborener Sohn“. Kein Wunder, dass Norwegens Kronprinz Haakon heißt.

Andri: Im Deutschen würde man Heinrich statt Andri sagen. Doch die isländische Variante des Namens gefällt uns viel besser.

Rayk: Rayk leitet sich ab von der isländischen Stadt Reykjavík und ist in Island ein beliebter und relativ häufiger Jungenname.

Bjarni/Bjarne: Bjarni oder Bjarne ist die isländische Variante von Björn und bedeutet wörtlich übersetzt „kleiner Bär“. Bei uns kennt man Bjarne durch den Schauspieler Bjarne Mädel.

Seid ihr fündig geworden? Oder noch auf der Suche nach einem Namen für euren Nachwuchs? Werft doch mal einen Blick in die schönsten schwedischen Babynamen! Auch Retro-Babynamen liegen derzeit voll im Trend…

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