Tipps und Tricks: Das braucht ein gesunder Schlafplatz fürs Baby

BABY, Wissen

Rebekka Rein

Babys schlafen 15 bis 16 Stunden pro Tag – also brauchen sie einen gesunden und vor allem sicheren Schlafplatz. Wir erklären, was dazu gehört sowie wie und wo ihr in einrichten solltet.

Wo soll das Baby schlafen?

Die meisten Eltern richten das Babyzimmer schon vor der Geburt komplett ein. Genutzt wird es in der Praxis aber erst mal nur zum Wickeln. Ärzte raten, den Nachwuchs im ersten Jahr im Elternschlafzimmer schlafen zu lassen. Aber nicht im Elternbett, sondern im eigenen Bettchen oder in einer Wiege.  Wenn ihr nicht jedes Mal aufstehen wollt, um das Baby nachts zu stillen, bieten sich Beistellbettchen an. Ist das Bett mit einem Gitter versehen, sollte der Abstand der Sprossen 4,5 bis 6,5 Zentimeter betragen. Das ist eng genug, damit das Kleine, sobald es mobiler wird, weder den Kopf hindurchstecken noch sich verletzen kann. Wer es dennoch bevorzugt, das Baby im Familienbett schlafen zu lassen, kann mit einem sogenannten Schlafnest dem Baby wenigstens einen eigenen Platz schaffen.

Welche Temperatur sollte am Schlafplatz herrschen?

In den ersten Tagen nach der Geburt braucht es das Baby mollig warm. Ihr solltet das Zimmer auf 21 bis 22 Grad aufheizen. Anschließend reichen zum Schlafen Temperaturen zwischen 16 und 18 Grad. Das Kind darf weder überhitzen noch auskühlen. Am besten könnt ihr die Körpertemperatur eures Kleinen am Nacken überprüfen. Stehen dort Schweißperlen, ist ihm zu warm. Clevere Helfer sind auch Babyfone: Einige Modelle messen auch die Raumtemperatur und übermitteln sie ans Empfangsgerät der Eltern.

Was muss eine gute Matratze leisten?

Es empfiehlt sich auf jeden Fall, in eine hochwertige Matratze zu investieren. Für Minis sollte sie nicht zu weich sein, da ihre Wirbelsäule besonders gestützt werden muss. Punktelastische Matratzen verhindern, dass der Körper großflächig einsinkt. Neben der gesunden Schlafposition muss die Matratze ein angenehmes Klima bieten. Als Oberstoff sind Baumwolle und andere Naturfasern sehr beliebt, da sie hautverträglich und atmungsaktiv sind. Damit die Matratze im Babybett eine konstante Luftzirkulation ermöglicht und das Baby nicht überhitzt, verfügen viele Exemplare über Belüftungsgänge, die die Feuchtigkeit abtransportieren. Auch solltet ihr darauf achten, dass die Matratze möglichst schadstoffarm ist. Lasst sie vor der Benutzung auf jeden Fall lange auslüften.

Kopfkissen, Decke, Schlafsack, Nestchen: Was braucht das Baby?

Normale Bettdecken sind für die Kleinsten noch ungeeignet. Es besteht die Gefahr, dass sie das Gesicht bedecken und so die Atmung behindern. Viel besser geeignet sind Schlafsäcke. Darin kann sich das Baby nicht freistrampeln und sie können sich nicht über das Gesicht legen. Für die optimale Schlaftemperatur gibt es für jede Jahreszeit spezielle Schlafsäcke. Manche Modelle bestehen aus zwei Teilen, sodass bei höheren Temperaturen einfach der Innensack entfernt werden kann. Ein Kopfkissen brauchen Babys noch nicht. Experten raten dringend davon ab, im ersten Lebensjahr Kissen oder Kuscheltiere ins Kinderbett zu legen. Die Kleinen können sie sich aufs Gesicht drücken und dann ihre verbrauchte Luft wieder einatmen. Dann besteht die Gefahr des plötzlichen Kindstodes. Eine Studie aus Washington hat auch festgestellt, dass einige Babys sich in den gepolsterten Bettumrandungen – den sogenannten Nestchen – verfangen, was zum Ersticken führen kann. Aus diesem Grund haben auch Lammfelle nichts in Babys Schlafplatz verloren.

Foto: Pixabay

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