6 Trockenshampoos, die Dir den Tag retten

Beauty, MUM

Alexandra Brechlin

Mit Kind ist man in der Regel zwar früh wach, aber Zeit hat man morgens trotzdem irgendwie nicht. Wenn dann der Blick in den Spiegel die Erkenntnis bringt, dass die Haare dringend gewaschen werden müssten, hilft nur eins: Trockenshampoo! 

Noch vor einigen Jahren kannte man das gute alte „Frottee“ aus der blauen Sprühdose. Das sorgte für einen weißen Puderfilm auf dem Haar was sich nur durch angestrengtes Frottieren(daher vielleicht auch der Markenname) wieder entfernen lies. In der DDR griff man sogar zu Schwefelpuder gegriffen, um fettende Ansätze in den Griff zu bekommen. Kein Wunder, dass Trockenshampoo lange Zeit verpönt war.

Verbesserte Rezepturen

Doch inzwischen  feiert das Trockenshampoo sein Revival und vorallem für gestresste Frauen dürfte es beinahe soetwas wie eine Offenbarung sein. Die Rezepturen sind inzwischen so gut, dass sie sich selbst für dunkles Haar und  trockenes Haar eignen. Überschüssiger Talg, der sich auf der Kopfhaut und an den Ansätzen ablagert, wird quasi aufgesaugt und das Haar wirkt (fast) wie frisch gewaschen. Die Produkte basieren auf Silicat- und Stärke-Mischungen. Manche Formulierungen enthalten auch Alkohol, das den absorbierenden Effekt verstärkt.

Die Anwendung

Die Anwendung ist einfach: Schritt 1: Schütteln und nur auf trockenem Haar anwenden. Schritt 2: Partienweise auf die Ansätze sprühen – mit einer Distanz von ca. 20 Zentimetern. Schritt 3: Ein bis zwei Minuten einwirken lassen. Nun kann das Produkt einmassiert und ausgebürstet werden. Die Reihenfolge entscheidet, wie der Look wirkt. Wer es einmassiert, erhält mehr Volumen. Wer das Haar bürstet, erhält mehr Glanz. Tipp: Für Extra-Volumen kann das Trockenshampoo auch in die Längen gesprüht werden. Dann wirkt das Haar allerdings matt.

Tolles Haar ohne viel Aufwand

Eine regelmäßige Anwendung ist im übrigen unbedenklich. Allgemein gilt: Trockenshampoo nicht öfter als dreimal hintereinander zu benutzen.  Spätestens nach der dritten Anwendung ist es tatsächlich Zeit für eine richtige Haarwäsche mit Shampoo und Conditioner.  Aber bis dahin können die Trockenshampoos die Gesundheit der Haare sogar fördern, denn eine tägliche Haarwäsche ist – wie wir alle wissen – nicht gesund für die Haare. So werden vor allem den Spitzen nicht täglich wichtige Fette genommen, die sie vor dem Austrocknen schützen. Als günstige Alternative kann auch Babypuder oder Backpulver dienen. Beides absorbiert Talg und Fett auf eine ganz ähnliche Weise wie Trockenshampoo.

Titelbild: Photo by Tim Mossholder on Unsplash
Bild Facebook: Photo by Amy Humphries on Unsplash

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