Schwangerschaftsstreifen – was kann man tun?

Beauty, MUM, Pflege, SCHWANGERSCHAFT

Drei von fünf Schwangeren sind von Dehnungsstreifen betroffen. Im mum Special erklären wir, wie sie entstehen – und vor allem, was man dagegen tun kann

Die schlechte Nachricht zuerst: Wer die Veranlagung dazu mitbringt, wird um die lästigen Streifen nur selten herumkommen. Bindegewebsschwäche ist leider oft vererbbar. Wenn unser Körper wie in der Schwangerschaft dann einem abrupten Wachstum ausgesetzt ist, wird die Haut des Bindegewebes überdehnt. Zusätzlich beeinträchtigt der veränderte Hormonspiegel die Elastizität der Haut. Dabei entstehen unter der oberen Hautschicht kleine Risse – meist an Bauch, Brust und Oberschenkeln –, an denen die Blutgefäße bläulich-violett durchschimmern. Nach der Schwangerschaft verblassen diese Streifen zwar wieder, aber fast immer bleibt ein silbergraues oder weißes Narbengewebe zurück. Und nun die gute Nachricht: Wenn man das alles schon weiß, kann
man sich sehr gut darauf vorbereiten und vor allem auch vorbeugen. Um der Haut die schnelle Dehnung zu erleichtern, helfen zusätzliche Cremes und Öle. Insbesondere während der Schwangerschaft ist deshalb Eincremen mehrmals täglich Pflicht. Am besten wird es mit einer Zupfmassage verbunden (Achtung, keine konventionelle Massage am Bauch – das kann vorzeitige Wehen auslösen!). Bei einer Zupfmassage wird die Haut eingeölt, zwischen Daumen und Zeigefinger vorsichtig hochgezogen, leicht gerollt und wieder losgelassen. Um die Durchblutung der Haut anzuregen und damit ihre Elastizität zu erhöhen, empfehlen sich außerdem Wechselduschen. Hierbei werden Bauch, Brust und
Beine abwechselnd mit kaltem und warmem Wasser abgebraust. Natürlich hilft auch moderate körperliche Bewegung wie Radfahren, Spazierengehen, Schwimmen, Yoga oder Gymnastik, um die Durchblutung zu fördern. Sollten allen Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz unschöne Streifen entstehen, kann man diese nach der Schwangerschaft mit speziellen Narbenpflegeölen behandeln oder mit einer Lasertherapie sogar vollständig zum Verschwinden bringen lassen. Die winzigen Lichtblitze während der Sitzungen regen das Kollagen der Haut an und lassen so neues gesundes Gewebe nachwachsen. Da haben dann auch die hartnäckigsten Streifen keine Chance mehr.

Noch mehr Tipps und Produktempfehlungen rund um die Pflege in der Schwangerschaft könnt ihr im mum Special  2017 nachlesen. Weitere Themen aus dem Heft findet ihr hier.

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