Naturkosmetik Frau

Von Natur aus schön: Diese Naturkosmetik ist auch in der Schwangerschaft unbedenklich

Pflege, SCHWANGERSCHAFT

Alexandra Brechlin

Calendulacreme und Olivenölseife war gestern. Grüne Kosmetik bietet heute vieles von dem, was die konventionelle Konkurrenz nur mit Paraffinen und Co. schafft. Doch die neue Vielfalt macht den Durchblick nicht leichter. Hier eine Übersicht, was sich inzwischen problemlos austauschen lässt.

Der Nase nach

Einige Parfums können giftige Komponenten enthalten, die im Kontakt mit Schweiß zerfallen, in den Körper eindringen und den Hormonhaushalt beeinträchtigen – und später sogar in der Muttermilch nachgewiesen werden. Potenziell gefährlich sind dabei vor allem nitro- und polyzyklische Moschusverbindungen. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, sollte zu Düften aus rein pflanzlichen Ölen, Wachsen und Pflanzenextrakten greifen.

 

Ohne UV-Filter

Sonnenschutz ist wichtig, insbesondere in der Schwangerschaft, um etwaigen Pigmentflecken vorzubeugen. Doch viele der UV-Filter und -Absorber enthalten Ethylhexyl- Methoxycinnamat oder Benzophenon. Diese Inhaltsstoffe können sich auf den Hormonhaushalt auswirken und unter Umständen Allergien auslösen. Wer dies nicht riskieren möchte, kann zu mineralischen Sonnencremes greifen. Diese halten auf physikalische Weise die UV-Strahlen von der Haut fern. Dabei wird mit mineralischen UV-Filtern wie Titandioxid und Zinkoxid eine Schutzschicht auf die Haut gelegt, welche die UV-Strahlen reflektiert wie winzige Spiegel.

Ohne Paraffine

Paraffine versprechen weiche Haut und sind deshalb in vielen Produkten – vom Lippenstift, über Vaseline bis hin zur Neurodermitissalbe – enthalten. Selbst Salben aus der Apotheke kommen oft nicht ohne Paraffine aus. Der Nachteil dabei ist folgender: Paraffin ist ein Fett, das als Kohlenwasserstoffkette vom menschlichen Stoffwechsel nicht verwertet werden kann – für ihn ist es ein Fremdkörper. Das bedeutet, dass die Paraffine als Fettfilm auf der Haut schwimmen und sie so zwar weich und geschmeidig machen, aber eben auch komplett bedecken, sodass sie nicht mehr atmen kann. Wer darauf lieber verzichten möchte, kann inzwischen gut auf Kosmetika auf Pflanzenöl- und Wachsbasis zurückgreifen.

 

 

Ohne Emulgatoren

In vielen Cremeprodukten werden Öl und Wasser gebunden, um eine 2-in-1-Pflege zu ermöglichen. Dabei werden Emulgatoren zu Hilfe genommen, die in der Lage sind, kleinste Öl- und Fettstoffkügelchen in Wasser zu verteilen. Doch die Hinweise, dass Emulgatoren zu Hautreizungen führen können, häufen sich. Alternative: naturkosmetische Emulgatoren mit pflanzlichen Fetten, die den Lipiden in unserer Haut ähneln und daher von hauteigenen Enzymen gespalten werden können.

 

 

 

Titelbild: Kjaer Weis

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