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Schwangerschaftsakne: Die ultimative SOS-Pflege

Pflege, SCHWANGERSCHAFT

Alexandra Brechlin

Während sich einige Frauen in der Schwangerschaft über einen strahlenden reinen Teint freuen, leiden die anderen unter Unreinheiten. Hier erfahrt ihr, was man gegen diese sogenannte Schwangerschaftsakne tun kann.

Es leiden nicht nur Frauen, die bereits in der Pubertät mit Akne zu kämpfen hatten, unter den fiesen Pickeln. Auch die, die bisher verschont blieben, können durch die Hormonumstellung unter Schwangerschaftsakne leiden. Während der Schwangerschaft läuft der Stoffwechsel nämlich auf Hochtouren und dabei werden ebenfalls mehr männliche Geschlechtshormone produziert. Durch diese als Androgene bezeichneten Hormone wird die Aktivität der Talgdrüsen angeregt. Bis zu einem gewissen Grad wird die Haut dadurch geschmeidiger und weicher – doch zuviel davon für zu verstopften Drüsen und dementsprechend unreiner Haut. Die gute Nachricht dabei: Nach der Schwangerschaft und spätestens nach der Stillzeit normalisiert sich der Hormonhaushalt und damit auch das Hautbild in der Regel wieder.

Was aber kann man bei Schwangerschaftsakne tun?

Die Produktion der Androgene und die verstärkte Talgabsonderung lässt sich zwar nicht verhindern, doch die Symptome kann man mit ein paar Tricks zumindest lindern. Das oberste Gebot lautet dabei: Hygiene. Zweimal täglich sollte man die betroffene Haut mit einem sanften, ph-neutralen Waschgel reinigen und anstelle der Hände lieber zu einem Waschlappen greifen, den man nach ein- oder zweimaligem Benutzen auswechseln kann. Unterstützend empfehlen sich wöchentliche Peelings, um Verstopfungen der Poren zu lösen, wodurch der Talg besser abfließen kann. Es ist sinnvoll, die Haut nach der Reinigung vorsichtig abzutupfen, statt sie trocken zu rubbeln. Dadurch können Talgreste und abgestorbene Hautreste wieder in die Poren gelangen. Auch kann es helfen, die Haare immer aus dem Gesicht zu tragen, sodass sich der Talg nicht noch zusätzlich über das Gesicht verteilt.

Vorsicht bei bestimmten Inhaltsstoffen

Ganz meiden sollte man in dieser Zeit fett- oder ölhaltige Pflegeprodukte. Denn der Fettgehalt der Haut ist ja bereits erhöht. Einige Frauen behandeln ihre Schwangerschaftsakne mit alten Hausmittelchen wie Zahnpasta. Allerdings trocknet die Haut dadurch aus und wird nur zusätzlich belastet. Auch das Pickel ausdrücken solltet ihr besser lassen. Durch das Drücken wird der festsitzende Talg nur noch tiefer in die Haut hineingedrückt und unter Umständen können sogar Narben zurück bleiben.
Als Schwangere muss man natürlich zusätzlich darauf achten, welche Produkte man im Kampf um die Pickel verwenden darf. Tretinon, Benzylperoxid, Tetracycline, Clindamycin und Isotretinoin können  gefährlich werden. Vorsicht ist auch bei Alkohol in den Produkten geboten: Nicht nur dass die Haut hier zusätzlich gereizt wird. Der Alkohol kann auch über die Haut in den Blutkreislauf der Mama gelangen und so das Baby schädigen.

Titelbild: Schaebens

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