6 Dinge, die ihr unbedingt zum Stillen braucht

Pflege, SCHWANGERSCHAFT

Alexandra Brechlin

Stillen ist eines der natürlichsten Dinge überhaupt. Trotzdem tauchen manchmal Probleme auf, die einem die Stillzeit erschweren. Wie könnt ihr euch die Zeit also so angenehm wie möglich machen? Hier unsere Must-Haves für eine entspannte Stillzeit.

1. Stillkissen
Eine entspannte Atmosphäre beim Stillen ist gerade am Anfang das A und O. Am schönsten für das Baby ist eine Umgebung frei von Hektik und lauten Geräuschen. Damit Mutter und Kind dabei bequem auch über längere Zeit positioniert sind, gibt es Stillkissen, die sich mit ihrer U-förmigen Form jeder Bewegung perfekt anpassen. Sie stützen den Arm, mit dem das Baby gehalten wird und entlasten ihn gleichzeitig. Natürlich funktionieren auch andere Kissen zur Unterstützung, aber ein Stillkissen lässt sich vielseitig einsetzen – als Babynest, Begrenzung oder als Unterstützung bei der Bauchlage

2. Moltontücher
Beim Stillen leidet schon mal die Couch, deine Kleidung oder die Kleidung des Babys. Wer jetzt ein Moltontuch zur Hand hat, kann die Milch schnell aufwischen oder auch so als Kopfunterlage benutzen, damit dir Flecken gar nicht erst entstehen. Außerdem kann man sich in der Öffentlichkeit mal kurz etwas Privacy verschaffen, wenn nach dem Stillen alles wieder eingepackt werden muss.

3. Milchpumpe
Na gut – zum stillen selber benötigt man keine Milchpumpe. Aber jeder stillenden Mama, sei es empfohlen, auch ab und zu abzupumpen. Das verschafft viel mehr Freiheit, um das Baby auch mal von Papa oder den Großeltern versorgen zu lassen. Die abgepumpte Milch wird dann in sterile Fläschchen oder Beutel gefüllt und nach Bedarf eingesetzt. Wenn ihr nur für einen Notvorrat im Tiefkühlschrank sorgen wollt, reicht eine kleine Handpumpe. Eine elektrische Pumpe empfiehlt sich, wenn ihr regelmässig und über längere Zeit abpumpen wollt. Bei Stillproblemen, die die Frauenärztin oder die Hebamme bestätigen muss, kann man sich sogar eine Pumpe verschreiben lassen.


4. Stilleinlagen
Nicht immer will und kann das Baby gestillt werden, wenn eigentlich seine Essenszeit wäre. Das löst bei einigen Müttern Spannungsgefühle in der Brust aus und es kann leicht passieren das Muttermilch austritt. Manche Mütter haben auch so einen große Milchmenge, dass immer mal wieder Tropfen austreten. Um dabei unangenehme Flecken zu vermeiden, gibt es Stilleinlagen. Einige sind zudem aus Seide oder anderen kühlenden Stoffen, was insbesondere entzündeten Brustwarzen gut tut.

5. Burstwarzensalbe
In der Stillzeit sind die Brustwarzen besonders beansprucht und es können schnell rissige Stellen entstehen. Spezielle Brustwarzensalben pflegen die wunde Haut und sind zudem geruchs- und geschmacksneutral, sodass sie nicht abgewaschen werden müssen.

6. Still BH
Still-BHs unterscheiden sich von herkömmlichen BHs vor allem darin, dass sich die Cups leicht öffnen lassen. Darüber hinaus geben sie den durch den Milcheinschuss größer und schwerer gewordenen Brüsten mehr Halt. So wird das Brustgewebe geschont und Rückenschmerzen vorgebeugt. Der erste Still-BH sollte erst angeschafft, wenn sich die Milchmenge eingespielt hat. Vorher greift frau besser zu Still-Tops ohne vorgeformte Cups. Auch einfache Stretch-Tops, die ihr zum Stillen hochschiebt, können am Anfang ausreichen.

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