Bademode für Schwangere – so finde ich das perfekte Modell

Fashion, SCHWANGERSCHAFT

Stephanie Baumgärtner

Mit Babybauch ab ins Wasser - dank stylisher Bademode für Schwangere ist das absolut kein Problem. Flexible Badeanzüge und Bikinis sorgen fürs gute Körpergefühl. Wie man zu seinem persönlichen Lieblingsmodell kommt, verriet uns Lydie Engel vom Swimwear Label "watercult"

Expertin für Bademode: Lydia Engel

Liebe Lydia, einige Hersteller wie Phylyda richten sich speziell an Plus Size oder Maternity Größen. Inwieweit kann auch herkömmliche Bademode während der Schwangerschaft weitergetragen werden?

Bikini- und Badeanzug-Modelle mit variablen Eigenschaften, die sich der jeweiligen SSW anpassen, und somit quasi „mitwachsen“ können, eignen sich während der Schwangerschaft besonders gut. Ebenso wichtig ist ein hoher Elasthan-Anteil. Dank seiner hochelastischen Eigenschaften sorgt er für angenehmen Tragekomfort und verfügt über eine hohe Formbeständigkeit. Beim Kauf sollte hierauf unbedingt geachtet werden.

Welche Modelle eignen sich besonders für den veränderten Schwangerenkörper?

Bikinis werden als Mix & Match-Konzept angeboten, so dass auch während der Schwangerschaft nicht auf den Lieblings-Style verzichtet werden muss. Bikini- und Badeanzug-Modelle mit variablen Eigenschaften lassen sich individuell und bequem erweitern. So sorgen Bikinihosen mit seitlich variablen Bindebändchen ebenso für Komfort wie Bikini-Tops mit Frontverschluss und regulierbaren Nacken- und Rückenbindemöglichkeiten. Neue Modelle wie Bustierformen und gesmokte Bügel-Bikinis enthalten keine störenden Schaumschalen oder Cups. Einige Bandeau- und Neckholder-Oberteile sind dank stretchigem Rückenband, variablem Nacken- und Frontclipverschluss einfach in der Handhabung und topmodisch zugleich. Bikinihosen mit seitlicher Weitenregulierung durch Zierbändchen sind bequemer und optisches Eyecatcher in Einem.

Der Badeanzug erlebt seit einigen Saisons sein großes Comeback. Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe für dieses Revival?

Der Einteiler-Trend ist ein schönes „Mitbringsel“ der allgemeinen Retro-Welle. Badeanzüge erlauben in Design vielfache Möglichkeiten und erfüllen vielen Frauen den Wunsch nach „etwas mehr Stoff“ an Strand und Pool. Aufgrund neuer Verarbeitungstechniken und topmodischer Interpretationen ist der Badeanzug heutzutage jedoch alles andere als altmodisch. Maxi-Zipper, -Ösen und -Volants sind ebenso wie Cut-outs und Smok-Einsätze aktuelle Fashion Trends und in Kombination mit farbenfrohen Prints absolute Hingucker.

Bademode ist ein Thema der Freiheit und gleichzeitig bereitet es den meisten Frauen großes Unwohl-Sein. Haben Sie einen Tipp, wie man sich in seiner Haut wohler fühlen kann?

Weniger ist meist mehr. Frauen neigen dazu, vermeintlich ungeliebte Körperstellen unnötig zu verdecken – oftmals durch Modelle und Materialien die leider mehr auftragen als ablenken. Unser Tipp ist darum: zur Weiblichkeit stehen und auf gute Qualität und Passform achten. watercult investiert viel Zeit & Manpower in Stoffauswahl, Produktion und Qualitätssicherung, um jede Sommersaison aufs Neue aktuelle Trends und beste Materialien im „perfekten“ Bikini oder Badeanzug zu vereinen.

Welchen Bademode-Trend beobachten Sie für den Frühling?

Die bereits angesprochene Retro-Welle zeigt sich vor allem in Form von High-low-Styles bei Bikini Pants aber auch Swimsuits; hochgezogene Nackenformen sind ebenso eine Hommage an die 90ies. Konträr dazu gibt es eine große Bandbreite an femininen Modellen mit Maxi-Rüschen, Smok-Effekten und aufwendigen Häkelarbeiten.

Onlineshops wie Asos verzichten seit einiger Zeit auf Retusche und präsentieren Modelle mit Schwangerschafts-/Dehnungsstreifen? Wie stehen Sie zu dieser Veränderung in der Modebranche?

Wir begrüßen den Trend zu mehr Natürlichkeit und unterstützen ihn selbst, z. B. indem wir unseren Fokus bei Kampagnenshootings auf die Wahl von Models legen, die v. a. durch ihre Ausstrahlung und ihren zu watercult passenden Look überzeugen. Ein makelloser Body ist bereits seit einigen Saisons nicht mehr das Maß aller Dinge.

 

Unsere Lieblingsmodelle für den Sommer 2019:

Welche Modelle eignen sich für …

Große Brüste:

Bikini-Tops mit integriertem Bügel und Brustfutter sowie verstärktem Rückenteil geben Halt. Breite, verstellbare Träger unterstützen zusätzlich und verhindern z. B. ein Einschneiden. Herausnehmbare Soft Cups ermöglichen außerdem individuellen Tragekomfort.

Kleine Brüste:

Neben dem beliebten Push-up-Bikini mit integriertem Liquid oder Soft Pad sind gefütterte Neckholder-Tops oder Modelle mit Rüschen und Smok-Blenden eine tolle Option, um ein schönes Dekolleté zu zaubern. Farbenfrohe Prints, Maxi-Ösen & -Zipper sowie 3D-Effekte durch Häkelbordüren sorgen ebenso für ein optisch volleres Dekolleté.

Breite Hüften / großer Po:

Bikini Pants mit seitlichen Bindebändchen sind individuell regulierbar und tragen nicht auf. Klassisch geschnittene Bikinihosen mit schmalen Seitenstegen sind ebenso eine gute Alternative.

Schmale Hüften / wenig Po:

Geraffte oder gesmokte Rückseiten bieten sich bei wenig Po ebenso an wie ultra-moderne high-low panties mit hohem Beinausschnitt. Cut-outs im Rücken oder seitlich sind trendige Hingucker und haben in Kombination mit angesagten Prints einen betonenden Charakter.

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