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Selbstbewusstsein als Mutter, Dakota Corbin, unsplash

Schlechtes Gewissen? So stärkst du dein Selbstvertrauen als Mutter

MUM, Wohlfühlen

Kinder zu haben ist das Schönste überhaupt. Wenn da nur nicht immer das schlechte Gewissen wäre: Mache ich alles richtig? Schreit mein Baby zu viel? Fühlt es sich wohl bei der Tagesmutter oder in der Krippe? Oder fühlt es sich vernachlässigt, weil ich wieder arbeite? Höchste Zeit für mehr Selbstvertrauen!

Lass deine Gefühle zu

Ein Baby zu bekommen bedeutet natürlich unbeschreibliches Glück. Aber es ist auch eine komplette Lebensumstellung. Von einer Minute zur nächsten bist du voll verantwortlich für das Wohlbefinden eines neuen kleinen Menschen – und das rund um die Uhr. Das ist ein Gefühl, an das man sich gewöhnen muss. Es hat nichts mit mangelnder Mutterliebe zu tun, wenn du dich erst einmal etwas überfordert fühlst. Und du bist noch lange keine Rabenmutter, wenn das neue Leben mit Baby nicht jede Sekunde so ist wie in einem choreographierten Werbespot.

 

Vertrau deinem Instinkt

Das Kleine ist gerade mal auf der Welt und schon steht die große Frage im Raum: Mache ich alles richtig? Früher lebte man in einer Großfamilie und junge Frauen bekamen durch Mutter, Tante, ältere Schwester ganz nebenbei mit, wie man mit Babys umgeht. Heute sind frischgebackene Mütter nach der Geburt meist auf sich allein gestellt. Zur Beruhigung: Die erste Zeit mit Baby ist auch für erfahrene Mamas nicht einfach. Es dauert in der Regel zwei bis drei Monate bis sich Mutter und Kind auf einen gemeinsamen Rhythmus eingestellt haben und eine gewisse Routine – und damit auch eine gewisse Selbstsicherheit – einkehrt.

 

Vergiss deinen Perfektionismus

Das Baby immer süß angezogen, die Wohnung schön aufgeräumt, der Körper schnell wieder in der alten Form… Hört sich ganz schön anstrengend an – und ist es auch. Dabei ist es doch in der Realität so, dass wir die glücklichsten Moment im Leben verpassen, während wir einem Idealbild von uns selbst hinterher jagen. Du wirst dich an das erste Lächeln, den ersten Zahn, die ersten Schritte deines Babys erinnern. Ob die Wohnung in der Zeit immer tiptop war oder wie schnell du dein Idealgewicht wieder hattest…? Völlig nebensächlich!

 

Hör auf zu vergleichen

Kaum ist das Baby da, schon lernt man sie kennen: die Über-Mütter. Ihnen geht alles ganz leicht von der Hand, sie sehen immer toll gestylt aus, sie sind Expertinnen in allen Fragen rund ums Thema Säuglingspflege und -ernährung und ihr Baby ist nicht nur in seiner Entwicklung einige Wochen voraus, es schläft natürlich durch und macht überhaupt keine Probleme. Neben so viel Vollkommenheit sieht das eigene Leben ziemlich arm aus, oder? Aber vieles von dem was in diesen Mütterrunden erzählt wird, kannst du getrost unter dem Schlagwort „Dichtung“ ablegen oder einfach schnell wieder vergessen. Vergleiche mit (gerade diesen) anderen Müttern bringen nur Frust. Du und dein Baby, ihr seid einzigartig und findet euren individuellen Weg, nämlich genau den, der am besten zu euch passt.

 

Gib dir die Erlaubnis

Du möchtest noch vor Ablauf der Elternzeit wieder arbeiten gehen? Du willst drei Jahre mit deinem Kind zuhause bleiben und die Zeit voll auskosten? Oder planst du mit Mann und Baby eine Weltreise? Egal was du vorhast, lass dich nicht durch Kommentare anderer oder weil das was du tust vielleicht etwas außerhalb der Norm liegt, von deinen Zielen abbringen. Wichtig ist, dass du dir die Erlaubnis gibst dein Leben so zu gestalten, wie es für dich und deine Familie das Beste ist. Es gibt hier kein Richtig oder Falsch.

 

Streich das Wort Rabenmutter aus deinem Denken

Der schlimmste Feind von uns Müttern? Das sind wir selbst – oder besser: unser schlechtes Gewissen. Sind wir im Job und das Kleine ist bei der Tagesmutter, haben wir Angst es zu vernachlässigen oder machen uns Sorgen, ob es die Stunden ohne Mama schon packt. Sind wir zuhause in der Elternzeit, machen wir uns Gedanken über unsere berufliche Zukunft. Da hilft nur eines: Wir müssen diese innere Stimme der Selbstkritik sofort abstellen, sobald sie sich Gehör verschaffen will. Denn mal ehrlich: Das Schlimmste was deinem Kind passieren kann, ist eine unzufriedene Mutter zu haben, oder?!

 

Bild: unsplash/Dakota Corbin

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