Sonnenbrand in der Schwangerschaft

Sonnenbrand in der Schwangerschaft: Was tun?

Beauty, MUM

Alexandra Brechlin

In der Schwangerschaft ist die Haut durch die hormonelle Umstellung besonders empfindlich und gerade in den warmen Sommermonaten passiert es schneller als es einem lieb ist: Sonnenbrand. Diese Dinge helfen ihn zu vermeiden und schaffen Abkühlung!

Eine beruhigende Nachricht vorneweg: Der Sonnenbrand schadet dem ungeborenen Baby nicht – es bekommt davon gar nichts mit. Für die Haut der werdenden Mama ist es natürlich nicht toll. Die schwangerschaftsbedingten hormonellen Umstellungen lockern das Gewebe auf, und mit wachsendem Bauch wird die Haut immer mehr gedehnt. Dadurch wird sie dünner und anfälliger gegenüber den UV-Strahlen der Sonne.
Dazu kommt noch etwas, das ihr vielleicht schon selber erlebt habt: In der Schwangerschaft bilden sich schneller bräunliche Flecken auf der Haut. So werden zum Beispiel bereits vorhandene Sommersprossen oder Pigmentmale dunkler. Bei vielen Frauen zeichnet sich zudem am Bauch eine bräunliche Linie am Nabel ab. Diese Linea Negra verschwindet zwar fast immer nach der Geburt des Kindes, wird aber vorerst durch direkte Sonneneinstrahlung noch intensiver.

Der richtige Schutz in der Sonne

Im Klartext bedeutet das: Auch dann, wenn ihr nur spazieren geht oder ein wenig im Garten sitzen wollt, ist Sonnencreme und Kleidung die vor Sonne schützt ein Must-Have. Wer sich nicht sicher ist, welche Auswirkungen chemische Filter während der Schwangerschaft aufs Baby haben könnten, sollte zu mineralischem Schutz greifen. Tipp: Weißelnde Sonnencreme mit mineralischem Schutz ist nicht unbedingt die Schlechteste. Zum einen sieht man ganz genau, wo man sich eingecremt hat und zum anderen kann man sich sicher sein, das die Nanopartikel – die in mineralischen Sonnencremes für den Schutz sorgen – so großflächig auf der Haut liegen, dass sie auch wirklich nicht in tiefere Hautschichten gelangen können.

Der mineralische Sonnenschutz von Avène eignet sich auch prima für Kleinkinder und Leute mit Neurodermitis. Durch das enthaltene Thermalwasser wird die Haut gepflegt und beruhigt. Die Biosolis Sonnenmilch bietet ebenfalls auch für die ganz Kleinen mineralischen Sonnenschutz. Alle verwendeten Inhaltsstoffe stammen zudem aus ökologischen Anbau. Auch Weleda arbeitet mit mineralischen Filtern und kommt dabei ohne Nanopartikel aus. Und wer es “einfacher” im Auftragen mag, sollte mal ein Sonnenspray wie das von Rituals versuchen

Schnelle Hilfe: After-Sun Produkte

Sollte die Haut trotzdem anfangen rot zu werden und ein Sonnenbrand droht, heißt es: raus aus der Sonne und schnell handeln. After-Sun Produkte mit Aloe Vera kühlen die Haut und lindern die Schmerzen. Auch kühlende Umschläge auf die betroffenden Stellen helfen, die Haut wieder zu beruhigen. Um den Feuchtigkeitsverlust zu stoppen, sollte man außerdem viel Wasser, Saftschorlen oder Tee trinken.

 

Die After Sun Bodylotion von Korres arbeitet mit kühlendem Aloe Vera, während die Creme von Dr. Hauschka mit Auszügen aus Mittagsblumen und Quittensamen, der sonnenstrapazierten Haut wieder zu mehr Feucchtigkeit verhilft. Ganz vegan – aber nicht weniger pflegend – ist das Sonnenspray von Coscare.

Alte Hausmittel helfen nicht immer

Vorsicht vor alten Hausmitteln: Quark oder Joghurt kühlen zwar, können aber auf den verbrannten Hautstellen zu Infektionen führen und die Beschwerden verschlimmern. Ganz anders verhält es sich da mit Kokosöl. Die darin enthaltene Laurinsäure spendet der Haut Feuchtigkeit und kann so den Heilungsprozess von beschädigtem Gewebe unterstützen.

 

Nur nach Rücksprache: Kortison, Schmerzmittel und Co.

Kortisonhaltige Cremes versprechen schnelle Linderung auch bei Sonnebrand. In der Schwangerschaft sollten sie jedoch nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden. Genauso verhält es sich natürlich auch bei Schmerzmitteln. Im Normalfall erreicht ein Sonnenbrand 12 bis 24 Stunden nach dem Sonnenbad seinen Höhepunkt und klingt nach circa 72 Stunden von selbst langsam wieder ab. In circa ein bis zwei Wochen reguliert sich die Haut von selbst. Sollte sie sich schuppen, kann man mit rückfettenden Cremes unterstützend helfen.

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Fotocredit: lolostock

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