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Rektusdiastase nach der Geburt – Ursache und Behandlung

Beauty, MUM, Wohlfühlen

Stephanie Baumgärtner

Vor kurzem trafen wir Model Eva Padberg zum Interview über ihr Leben als frischgebackene Mama. Im Gespräch über ihr persönliches After-Baby-Workout erzählt uns der deutsche TV-Star von ihrer Rektusdiastase. Ein kleiner Bauch, der auch nach der Schwangerschaft teilweise bestehen bleibt. Wir erklären, was es damit auf sich hat.

Wie entsteht eine Rektusdiastase?

Diastasis Recti – ein komplexer Begriff mit einfacher Erklärung. Häufig weisen Mütter nach der Geburt ein Auseinanderstehen der geraden Bauchmuskeln auf. Während der neun Monate im Mutterleib dehnt das Kind die Gebärmutter und den gesamten Bauch auf. Für diesen Prozess wird besonders viel Platz benötigt. Dabei können sich neben lebenswichtigen Organen auch die geraden Bauchmuskeln verschieben. Gleichzeitig sorgt das Schwangerschaftshormon „Relaxin“ – wie der Name bereits verrät – dafür, dass sich sämtliche Muskeln im Körper entspannen. Neben dem entstehenden Platz, wird bei diesem Prozess allerdings auch eine Lücke zwischen den Bauchmuskeln geschaffen. Ein Spalt, der besonders nach der Geburt sichtbar wird. Übrigens: Durchschnittlich ist eine Rektusdiastase 2 – 10 Zentimeter breit und 12 –15 Zentimeter lang.  32 Prozent aller Mütter haben laut des „British Journal of Sports Medicine“ selbst ein Jahr nach der Geburt noch mit der Rückbildung zu kämpfen.

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Welche Symptome bringt die Rektusdiastase mit sich?

Auch wenn die Rektusdiastase oft keine direkten körperlichen Beschwerden hervorruft, hinterlässt sie häufig durch die veränderte Optik des Körpers einen psychischen Schaden bei den Frauen. So kann überschüssige Haut im vorderen Bereich des Bauches zurückbleiben und hervorstehen. In einigen Fällen können aber auch Rückenschmerzen sowie Verdauuungsprobleme durch die Überdehnung der Bauchmuskulatur und den Verlust der Stützfunktion resultieren. Ein Alter über 35 Jahre, Mehrfach- und Mehrlingsschwangerschaften, ein hohes Geburtsgewicht des Kindes sowie exzessive Bauchmuskelübungen während der Schwangerschaft können das Risiko steigern.

Wie kann man Rektusdiaktase vorgebeugen?

Wer sich selbst zur Risikogruppe zählt oder einer Überdehnung vorbeugen möchte, dem wird dazu geraten, die Bauchmuskeln zu schonen. So sollte stets aus dem Liegen über die Seite aufgestanden werden um die schräge Muskulatur zu stärken. Generell sollten die seitlichen Muskeln, um den vorderen Bereich zu stützen, gefördert werden.

Physiotherapeutische Maßnahmen nach der Geburt

In Zusammenarbeit mit der Hebamme deines Vertrauens können Übungen gemacht werden, um die Bauchmuskeln wieder zusammenzuführen. Dabei werden die Muskeln diagonal von der Hüfte bis zur Schulter angespannt. Während die Hebamme die beiden geraden Bauchmuskeln zusammenhält, werden die Schultern etwas hochgezogen und leicht nach vorne gegen den Widerstand gedrückt. Gänzlich verhindern lässt sich die Rektusdiastase mit diesen Übungen allerdings nicht.

Slider- und Teaserbild: Getty Images

 

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