Baby Gähnen

Morgenroutine mit Kind: So machen es diese 5 Working Mums

MUM, Working mum

Guten Morgen! Seid ihr mit euren Kids gut in die Woche gekommen? Oder gehören eure Kinder auch zu denen, die am Wochenende gar nicht früh genug aufstehen können und unter der Woche am Liebsten überhaupt nicht aufstehen wollen? Wir haben fünf Working Mums gefragt, wie ihre Morgenroutine mit Kind aussieht. Und es ist beruhigend zu sehen, dass auch andere Mamas mit den gleichen Problemen kämpfen wie man selbst.

Anna Wicks, Gründerin von Lara & Ollie und Mama von Lara (4) und Charlie (1)

Seit September geht Lara in den Kindergarten, also haben wir mindestens fünf Tage die Woche einen ganz genauen Zeitplan für den Morgen. Normalerweise steht Charlie zuerst auf und ist dann immer eine Mischung aus wütend und hungrig, bis sie gefüttert wurde. Lara wird kurze Zeit später wach und will dann auch ihre Milch haben. Danach spielen die beiden oder sehen ein wenig fern, während ich das Frühstück fertig mache und schnell ein paar Mails an Lesley verschicke.
Mein Ehemann verlässt gegen 7.00 /7.30 Uhr das Haus und Lara, Charlie und ich essen dann alleine. Nachdem ich super schnell sauber gemacht habe geht der Kampf los, die beiden anzuziehen. An manchen Tagen bin ich dabei sehr organisiert und habe ihre Kleidung bereits am Vortag zurecht gelegt. Aber im Normalfall suche ich im ganzen Kleiderschrank nach sauberen Socken und einer sauberen Uniform. Was ich ebenfalls jeden Morgen mache, ist Wimperntusche aufzutragen. Ich habe sehr helle Wimpern, Wimperntusche ist also ein Must-have für mich. Und natürlich muss jeder von uns saubere Zähne haben, bevor wir das Haus verlassen. Ich habe das große Glück, dass die Schule nur fünf Gehminuten von unserem Haus entfernt ist. Ich setze Charlie also in ihren Buggy und los geht’s. Sobald Lara in der Schule ist, werden die Dinge wieder gemütlicher. Meist gehen Charlie und ich ein paar Freunde besuchen, schwimmen oder setzen uns einfach in den Park. Die Wochenenden sind das ganze Gegenteil. Wenn wir wollen, bleiben wir den ganzen Tag in unseren Pyjamas, haben spätes Frühstück und genießen einfach die Zeit zusammen.

Lesley Newsholme, Gründerin von Lara & Ollie und Mama von Ollie (4)

An einem normalen Morgen an einem Wochentag wird vor allem viel gebrüllt. Olli ist an zwei vollen Tagen in der Schule und an drei Nachmittagen. Die ganzen Tage sind Stress pur. Ich muss alles mit Ollie verhandeln, ob es ums Frühstücken geht, die Schuluniform anziehen oder einfach nur auf mich zu hören. Er ist so voller Energie, dass er am liebsten die ganze Zeit nur herumrennen will. Ich versuche jeden Morgen immer eine Tasse heiße Zitrone zu trinken, aber am Ende wird es doch wieder die Tasse mit dem schwarzen Kaffee! Für Ollie mache ich immer Frühstück aber ich esse so gut wie nichts am Morgen. Daran versuche ich zu arbeiten, denn ich weiß, dass das nicht gesund ist. Aber wenn ich dann mal mein eigenes Frühstück mache, will Ollie es auch gleich haben. Wenn ich Olli dann soweit habe, dass er irgendwie sitzen bleibt und etwas isst, packe ich seine Sachen für die Schule zusammen. Am Abend zuvor bin ich dazu einfach zu müde.
Zwischenzeitlich versuche ich immer mal einen Blick auf Instagram und meine Mails zu werfen und Anna eine kurze Mail zu schicken. Ich habe ja nicht mal Zeit Make-up aufzulegen – und an manchen Tagen kämme ich nicht mal meine Haare!
Nach noch mehr Geschreie und Gezeter schaffen wir es dann endlich aus dem Haus und fahren mit dem Auto zur Schule. Dabei wird noch mehr herumdiskutiert. Kurz gesagt: Es ist Chaos. Die Tage, an denen Olli Nachmittags in der Schule ist, sind ähnlich aufgebaut – nur mit weniger Zeitdruck dahinter. An den Wochenenden geben wir schließlich auf und bleiben den ganzen Tag in Pyjamas.

Nele, Gründerin von Robe of Feathers und Mama von drei Mädchen

Der Wecker klingelt um 6.30 Uhr, dann ist es Zeit für eine schnelle Dusche. Um 6.45 Uhr wecke ich unsere 8-jährige auf und bereite ihr das Frühstück und die Lunchboxen vor. Oft muss ich sie aus dem Bett ziehen, denn sie ist alles andere als ein Morgenmensch (aber ehrlich gestanden, wer ist das schon wenn es draußen dunkel und kalt ist?). Gegen 7.10 Uhr frühstücke ich dann zusammen mit meiner Ältesten und einem großen Kaffee für mich. Die 5-jährige und 2-jährige schließen sich uns an, wenn sie aufwachen.
Um 7.30Uhr ist es für meine Große dann Zeit, in die Schule zu gehen. Sie wird von ihrer Schulfreundin, unserem Nachbarskind, abgeholt und wenn die Kleinen bis dahin noch nicht wach sind, wecke ich sie spätestens jetzt auf. Dann mache ich Frühstück für die Kleinen und ziehe mich und die Kleinste an. Meine 5-jährige kann das schon alleine, aber sie fängt immer wieder mittendrin an zu spielen oder zu träumen. Dann trage ich ein wenig Make-up auf (wirklich nur fünf Minuten: Foundation, Mascara und Rouge) und kämme die Haare von allen! Gegen 8.15 / 8.30 Uhr bringe ich die beiden dann in den Kindergarten.
Zurück daheim räume ich dann erstmal das ganze Chaos weg und mache mir noch einen Kaffee oder Tee und genieße die Stille bevor ich zu arbeiten anfange.

Nadja Pollak, Fotografin und Mama von einem Sohn (8) und einer Tochter (4)

Wir stehen eigentlich immer erst kurz bevor wir aus dem Haus müssen auf. Aber manchmal versuche ich um 6.30 Uhr aufzustehen und noch eine Runde laufen zu gehen. Nachdem ich duschen war, mache ich das Frühstück für meine Kinder, die dann meistens noch ganz verschlafen aus ihren Zimmern kommen.
Dann bereite ich die Lunchboxen vor und helfe ihnen beim anziehen. Insbesondere bei meiner Kleinen ist das nicht immer so einfach, denn sie hat ihre ganz eigene Vorstellung von dem, was sie tragen will.  Danach bringe ich sie zu einer Tagesmutter. Mein Sohn wird von seinem Vater zur Schule gefahren, sobald beide Kinder zur Schule gehen wird das hoffentlich einfacher zu organisieren. Wenn ich zurück komme, mache ich die Betten, räume die Küche auf und mache mir selbst Frühstück. Und dann mache ich den Computer an, checke meine Mails und schaue mir an, was alles auf dem Plan steht.

Charlotte Samandi, Gründerin von The Little Natural Co. und Mutter einer kleinen Tochter

6 Uhr morgens: Ich würde gerne sagen, dass ich einfach ganz langsam im Bett wach werden kann, Kaffee trinke und meine Mails kurz checke – aber meine Tochter ist der absolute Frühaufsteher! Also gibt es sofort Frühstück, gefolgt von ein bisschen Gekuschel auf dem Sofa. Gegen 7.45 Uhr sind wir dann bereit, aus der Tür zu gehen.
Mein Verlobter verlässt das Haus ebenfalls sehr früh, gegen 6.30, damit er den Zug nach London zu seiner Arbeit schafft. Eine meiner liebsten Zeiten des Tages ist es dann mit meiner Tochter zur Kindertagesstätte zu laufen. Sie hat auf dem Weg immer so gute Laune und wir lieben es, kleine Spiele auf dem Weg zu spielen oder die Natur zu beobachten. Gegen 8 Uhr bin ich dann wieder zu Hause. Dann gibt es einen schnellen Kaffee für mich, ich schaue mir die Nachrichten an und danach wirbel ich durchs Haus und räume alles wieder auf. Dann mache ich mich repräsentabel für den Tag und nach einem kurzen Besuch bei der Post bin ich zwischen 10 -12 Uhr im Laden dabei, die Bestellungen zusammenzupacken.

 

 

Titelbild: PeopleImages / istock

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