Frau mit Schirm auf Brücke

6 Life Hacks: So integriert ihr Fitness-Übungen in den Alltag mit Kind

MUM, Wohlfühlen

Rebekka Rein

Einen Yogakurs besuchen, eine Runde joggen oder sich im Fitnessstudio auspowern: Dazu haben frischgebackene Mütter erst mal keine Zeit! Den Körper nach der Schwangerschaft etwas straffen und ein paar Muskeln aufbauen, würden sie aber mit Sicherheit gerne. Wir zeigen, mit welchen Übungen Mütter im Alltag ganz nebenbei ein kleines Workout absolvieren können.

Eins vorneweg: Es soll nicht darum gehen, nach der Schwangerschaft möglichst schnell die Babypfunde loszuwerden. Über den Irrsinn des After-Baby-Bodys und die #loveyourlines Bewegung haben wir bereits geschrieben. Dennoch wollen wir euch ein paar einfache Übungen zeigen, wie ihr ohne Workout fit werdet.

Morgens im Bad: Oberschenkel und Taille stärken

Beim Zähneputzen muss man nicht regungslos vor dem Waschbecken stehen. Einfach währenddessen das gestreckte Bein abwechselnd vor und hinter dem Standbein vorbeipendeln lassen. Nach 10 Wiederholungen das Bein wechseln. So kommen die Oberschenkel und ganz nebenbei auch die Taille in Form.

Beim Frühstück: Beckenboden anspannen

Wie wichtig die Beckenbodenmuskulatur ist, lernen Frauen spätestens in der Schwangerschaft. Beim Frühstück könnt ihr ihn nebenbei trainieren. Setzt euch dafür aufrecht auf die Stuhlkante und zieht den Dammmuskel innerlich zum Bauchnabel. Wenn ihr die Übung vier Minuten lang macht und die Spannung jeweils 10 bis 20 Sekunden haltet, hat das schon einen guten Effekt.

In der U-Bahn: Tiefenmuskulatur kräftigen

Verzichtet auf einen Sitzplatz und haltet euch nur locker an einem Haltegriff fest. Versucht dann, das Ruckeln der Bahn mit den Beinen aufzufangen und in den Kurven das Gleichgewicht zu halten. So beansprucht ihr Muskeln, die sonst meist schlummern und stärkt eure Tiefenmuskulatur.

Beim Kochen: Den Po trainieren

Stellt auch auf ein Bein und zieht das andere Bein gerade nach hinten. Nach zehn Wiederholungen macht ihr die Übung mit dem anderen Bein. Das schafft ruckzuck einen strafferen Po, und ein starker Pomuskel sorgt auch für einen starken, stabilen Beckenboden. Der untere Rücken wird druch starke Pomuskeln ebenfalls entlastet.

Unterwegs mit dem Kinderwagen: Oberarme definieren

Wenn ihr den Kinderwagen schiebt, greift die Stange weit außen und drückt dann beide Arme kräftig nach außen. Haltet die Spannung 20 Sekunden und wiederholt das Ganze drei Mal. Auf diese Weise trainiert ihr die Arm- und Brustmuskulatur.

Auf dem Sofa: Etwas für die Bauchmuskeln tun

Das Baby schläft und ihr könnt euch endlich etwas auf der Couch ausruhen? Nutzt zwei Minuten von der freien Zeit für ein kleines Sofa-Workout: Legt euch dafür auf den Rücken und zieht das eine Bein an die Brust. Macht dann den Rücken rund und fangt an, das andere Bein gestreckt langsam zu heben und zu senken. Versucht,  zwei Mal 30 Wiederholungen täglich zu schaffen. Kräftigere Bauchmuskeln stärken den Rücken – ein Körperteil, das mit Baby ja ganz schnell in Mitleidenschaft gezogen wird.

 

Wenn ihr euch für das Thema Sport in der Schwangerschaft interessiert, empfehlen wir euch dieses Interview mit den Gründerinnen von “Mom in Balance”.

Foto: South Agency / istock

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