Enie van de Meiklokjes ist neue Aktionsbotschafterin von Pampers für UNICEF!

MUM, Menschen

Fenke Gabriel-Schwan

Seit 2006 unterstützt Pampers UNICEF im Kampf gegen Tetanus. Mit prominenten Botschafterinnen wird die Aktion tatkräftigt unterstützt. In diesem Jahr ist die Moderatorin Enie van de Meiklokjes die Botschafterin für das soziale Projekt. Luna mum traf die Zwillingsmama zum Interview über ihre Reise nach Kenia.

LM: Du setzt Dich schon seit langem für die Bedürfnisse von Kindern ein. Schon vor Deinem Engagement für Pampers für UNICEF warst Du als Botschafterin für das Deutsche Kinderhilfswerk in Aktion….

EvM: Ja, das mache ich auch weiterhin! Kinder haben diese besondere Aufmerksamkeit einfach verdient. Tatsächlich bin ich in der Vergangenheit übrigens auch schon mal in einer gemeinsamen Aktion vom Deutschen Kinderhilfswerk und Unicef dabei gewesen, damals ging es um Kinderrechte.

Wie war es, als du gefragt wurdest, Aktionsbotschafterin der Initiative Pampers für UNICEF zu sein?

Als ich gefragt wurde, habe ich direkt ja gesagt. Ich kannte die Initiative natürlich und habe sie schon über Jahre beobachtet. Bisher dachte ich aber immer, dass man nur helfen kann, wenn man auch die Windeln kauft – inzwischen weiß ich es natürlich besser! (Anmerkung d. Redaktion: auch mit dem Aufruf des Aktionsvideos könnt ihr die Initiative unterstützen!) Als es dann hieß wir fahren nach Kenia, war ich im ersten Moment ein bisschen erschrocken – so weit weg, und ein mir völlig unbekanntes Land. Die Reise war aber eine wunderbare Erfahrung, so etwas erlebt man nicht als normaler Tourist. Wir besuchten Orte und kleine Dörfer, die weit abgelegen und nur über unbefestigte Straßen zu erreichen waren. Dafür benötigt man auf jeden Fall jemanden mit guten Ortskenntnissen – denn bei manchen Straßen war einfach nicht deutlich, wohin sie jetzt führen, oder ob sie überhaupt noch weiterführen! Aber die Herzlichkeit der Menschen und sie bei ihrer täglichen Arbeit und im Alltag mit ihren Kindern zu erleben, das hat mich nachhaltig beeindruckt.

Wie hast Du Dich auf die Reise vorbereitet?

Über Kenia habe ich im Vorfeld bewusst nicht viel recherchiert, dann macht man sich glaube ich einfach zu viele Gedanken und hat vielleicht auch Angst vor dem, was eventuell passieren könnte. Zumindest bin ich da so! Ich hatte eine Liste mit Empfehlungen, was ich packen sollte – das war alles.
Worüber ich allerdings mehr nachgelesen habe, war über Tetanus bei Müttern und Neugeborenen. Natürlich kennt man hier die Impfung, und man hat im Zusammenhang mit Verletzungen davon gehört. Das Wort Wundstarrkrampf war mir geläufig, aber nicht die genauen Symptome. Dass Tetanus eine tödliche Krankheit ist, das war mir einfach nicht so bewusst.
Zwar gilt die Krankheit hier bei uns als ausgerottet, aber theoretisch kann man auch hier daran sterben, denn eine Behandlung ist nur schwer möglich. Aber vermeiden kann man sie mit einer einfachen Impfung. Um schwangere Frauen und ihre Babys vor Tetanus zu schützen, genügen zwei Impfungen im Verlauf der Schwangerschaft, damit der sogenannte „Nestschutz“ auf das Baby übertragen wird. An dieser Stelle setzt Pampers für UNICEF an: Die Initiative trägt dazu bei, dass Impfstoffe angeschafft, transportiert und an Frauen verteilt werden können. Gleichzeitig werden Programme eingerichtet, um Helfer auszubilden, die die Bevölkerung über die Gefahren der Krankheit informieren.
Das Schöne an der Aktion von Pampers für UNICEF ist ja auch, dass es wirklich nachhaltige Erfolge im Kampf gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen gibt, bisher konnte Tetanus bei Müttern und Neugeboren in 24 Ländern eliminiert werden und Kenia ist eines dieser Länder. Hier sieht man, dass sich die Arbeit lohnt!

Enie van de Meiklokjes ist die neue UNICEF Botschafterin

Die schwangeren Frauen werden von vor Ort geschultem Personal geimpft

Gibt es einen Moment der dir von der Reise besonders in Erinnerung geblieben ist?

Oh, da gibt es ganz viele Momente! Es fing mit dem beeindruckenden Flug über die Wüste an, die wir als solche gar nicht erkannt haben. Man sah einfach kilometerweit gar nichts, nur ein paar dunkle Flecken, die sich dann als Schatten der Wolken herausstellten.
Später steige ich aus dem Flieger und erlebe interessierte Blicke, wegen meiner hellen Haut und anderen Haarfarbe. Dabei haben mich die Menschen durchweg freundlich angeschaut! Wir wurden sehr, sehr herzlich empfangen.
Gleichzeitig konnte ich mehrere Gesundheitsstationen besuchen und erlebte, wie nervös die Frauen natürlich teilweise vor der ersten Impfung waren aber auch wie bedeutungsvoll die Impfung für die Frauen ist. Auch die Ärzte vor Ort sind sehr stolz auf ihre Arbeit, weil sie wissen, wie wichtig die Vorsorge gegen Tetanus ist.

Wie hast Du denn als Mama manche Situationen vor Ort erfahren oder gesehen? Man sieht ja die Dinge doch manchmal mit anderen Augen, wenn man selber Kinder hat…

Ich fand es ganz toll, wie die Mamas in Kenia mit ihren Babies umgegangen sind. Sie haben eine andere Art von Herzlichkeit als wir, und auch eine andere körperliche Nähe – alles ist etwas selbstverständlicher. Ein Baby oder Kleinkind ist dort den ganzen Tag bei seiner Mutter, immer im Tragetuch überall dabei, auch bei der Arbeit.
Kinder sind da einfach eine Selbstverständlichkeit. So wünsche ich es mir auch hier!

Wie stehst Du zum Thema Impfen?

Zum Thema Impfen kann ich nur für mich sprechen. Unsere Kinder sind geimpft, weil es aus unserer Sicht gute Gründe dafür gibt.

Zu guter Letzt noch etwas Off-Topic – seit etwas über einem Jahr bist Du Mama von Zwillingen. Was ist dein spezieller Tipp an andere Zwillingsmamas?

Der beste Tipp, den auch wir bekommen haben, ist soviel wie möglich im Tagesablauf zu synchronisieren. Das muss man wirklich von Anfang an durchziehen. Gleichzeitige Schlafzeiten einführen und auch synchron zu stillen ist eine unheimliche Erleichterung! Ein weiterer Tipp dreht sich um den Kinderwagen. Wenn ihr einen Zwillingswagen kauft, nehmt direkt ein paar Kartoffelsäcke mit und fahrt den Wagen Probe! (lacht) Wir haben jetzt unseren dritten Kinderwagen, weil sich die ersten beiden doch als unpraktisch im Alltag erwiesen haben. Es ist wichtig, dass der Wagen auch mit zwei größeren Kindern noch einhändig zu bewegen ist. Und natürlich sollte auch der Einkaufskorb entsprechend größer sein!

Herzlichen Dank für das Interview!

Fotos: PR

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