Mum Style: Bloggerin Anouk Yve Bos im Interview

Fashion, SCHWANGERSCHAFT

Stephanie Baumgärtner

Wir trafen Modebloggerin, Geschäftsfrau und (mittlerweile) Zweifach-Mama Anouk Yve Bos zum Interview. Ein Gespräch über den Spagat zwischen Karriere und Privatleben und den minimalistischen Look der Skandinavier.

Anouk Yve Bos zählt zu einer der erfolgreichsten Modebloggerinnen weltweit. Die Gründerin des Blog-Netzwerks creatorsofdesire.com entschloss sich 2015 dazu, ihre eigene internationale Creative Content Agentur zu gründen – mit dem Ziel, Marken durch relevante Social Media Strategien zu unterstützen. Wir trafen die Geschäftsfrau und angehende Zweifach-Mama zum Interview.

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Liebe Anouk, Du bist mittlerweile mit Deinem zweiten Kind schwanger. In welcher Woche bist Du?

Ich bin im Moment in der 28. Woche – also offiziell im dritten Trimester. Wir sind ziemlich schnell mit unserem zweiten Baby schwanger geworden, nur 10 Monate nach der Geburt von Teun Olivier. Es ist großartig, dass unsere Kinder nicht so weit auseinander liegen. So können sie eine Menge Erfahrungen gemeinsam teilen. Die beiden Schwangerschaften sind an sich nicht so unterschiedlich – die einzige Sache, mit der ich dieses Mal zu kämpfen habe, ist mein Becken. Es fühlt sich an, als würde mir jemand in die Eier treten. Ich nehme an, so würde es sich zumindest für einen Mann anfühlen.

Welche Klamotten haben sich in Deinen Schwangerschaften als besonders praktisch erwiesen?

Ich bin kein typisches »Maternity Fashion Girl«. Ich bin nur froh, dass mein Bauch – in beiden Schwangerschaften – erst ab dem 6. Monat wirkich sichtbar wurde. Aber natürlich wächst er jetzt von Tag zu Tag mehr. Ich trage noch immer normale Jeans, aber sehr tiefsitzend. Aber um ehrlich zu sein, ist das nicht sehr bequem. Vor kurzem habe ich Maternity Leggin entdeckt, einfach in Schwarz gehalten und ein wenig langweilig, aber so komfortabel. Ich bin so froh, dass gerade Winter ist – man kann sich mit grobem Strick legerer kleiden und einfach nur entspannen. Ach und Shirts, ich liebe Shirts und trage die ganze Zeit die meines Mannes: Sie sind cool, clean und verleihen einen Hauch an Nonchalance. Blazer wiederum gehen immer – besonders wenn man schwanger ist. Und natürlich Kaschmir, im Moment bekomme ich davon nicht genug.

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Trägst Du selbst auch Maternity Labels?

Ich muss gestehen, ich bevorzuge Oversize Stücke – wie ein tolles Kaschmirstück, um nochmal auf das Thema zurückzukommen. Es fühlt sich irgendwie luxuriös an und ein bisschen Luxus hat man als schwangere Frau doch verdient, oder? Das amerikanische Label Hatch entwirft allerdings tolle Maternity Wear … sehr stilvoll, mein Geheimtip.

Dein perfekter Schwangerschaftslook für den Spätherbst …

Wie gesagt, eine einfache Kaschmir Leggin, aufgewertet mit einem weißen Shirt oder Sweater. Man kann den Style auf so vielen unterschiedlichen Wegen tragen – mit dicken Boots und einem Hut fürs Outdoor Feeling oder mit einem Paar Miu Miu Heels und einer Statement Bag für den Abend.

Welche Kidswear Labels kaufst Du Deinem Sohn?

Ich liebe Mini Rodini, Noeser, Bonpoint and 1+in the family: hochwertige Materialien treffen auf lustige Details, aber nicht zu schrill. Sonst würde ich lieber noch ein Accessoire ergänzen, wie eine gelbe Mütze oder etwas in der Art.

Auf Instagram hast Du es bereits angekündigt: Ihr erwartet ein Mädchen. Hattest Du das im Gefühl?

Es ist der Traum vieler Frauen, einen Jungen und ein Mädchen zu haben. Ehrlich gesagt, dachte ich schon, wir würden wieder einen Jungen bekommen und ich würde eine dieser typischen Fussballer-Mamas werden.

Wie sieht ein typischer Tag bei Dir als Mutter, Schwangere und Modebloggerin aus?

Das ist eine gute Frage, weil ich mich immer wundere, wie andere Frauen den Spagat zwischen Privat- und Berufsleben meistern. Natürlich kommt mein Sohn immer an erster Stelle.  Teun Olivier geht an drei Tagen in der Woche zur Schule, also versuche ich so viele Termine wie möglich in die freien Tage zu packen. Ich sehe mich allerdings nicht nur als Blogger, ich bin viel aktiver auf Instagram. Aktuell arbeite ich an einer neuen Plattform, die sämtliche Social Media Felder miteinander verknüpft.

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Wie hat Dich die Mutterrolle persönlich verändert?

Ich bin viel geduldiger. Durch Teun Olivier habe ich gelernt, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen.

Welche Momente genießt Du am meisten mit ihm?

Wenn wir kuscheln, ich liebe einfach seine Umarmungen.

Wie würdest Du Deinen eigenen Stil beschreiben?

Mein Stil ist sehr skandinavisch. Ich arbeite mit vielen skandinavischen Labels zusammen und liebe es zu kombinieren – manchmal ist mein Outfit eher laut, manchmal wiederum minimalistisch, das ist von Tag zu Tag unterschiedlich. Wenn ich zuhause mit meinem Sohn abhänge, tut es ein einfacher Kaschmir Jumper. Wenn wir aber in die Stadt gehen, versuche ich mehr zu kombinieren, um es interessanter zu machen. Aber natürlich nie überstylt – ich mag es eher nonchalant.

Vielen lieben Dank für das nette Gespräch!

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