Mit Baby am Familientisch – Susanne Mierau gibt Tipps

Advertising, BABY, Food

- Anzeige - Um eine ganz natürliche Neugier beim Baby auf Essen zu wecken, ist es hilfreich, dass es von Anfang an am Familientisch sitzt. Die Einführung der Beikost passiert dann fast von ganz alleine... Susanne Mierau gibt uns dazu hilfreiche Tipps.

Susanne Mierau | Foto: Andrej Dallmann

Unsere Interviewpartnerin Susanne Mierau ist Kleinkindpädagogin, Buchautorin und betreibt den Blog geborgen-wachsen.de. Sie hält Vorträge und leitet Workshops, wie zum Beispiel im Stokke Summerhouse. Susanne berät Familien in den verschiedenen Themen des Alltags, unter anderem auch bezüglich Ernährung. Luna mum erklärt sie, warum es so wichtig ist, das das Baby von Anfang an am Familientisch dabei ist. In den ersten Wochen passiert das vielleicht ganz einfach auf dem Arm der Eltern. Dann ermöglicht aber auch eine Babyschale, wie es sie für den Stokke Tripp Trapp® gibt, einen sehr bequemen Sitzplatz für das Baby.

Luna mum: Das Baby sitzt also von Anfang an am Familientisch – woran erkenne ich dann den richtigen Zeitpunkt, um mit der Beikost anzufangen?

Susanne Mierau: Wie der Name schon sagt, geht es bei der Beikost um die ergänzende Nahrung zur Muttermilch oder der künstlichen Säuglingsnahrung.  Ganz entspannt soll ein neues Nahrungsmittel eingeführt werden. Früher haben wir uns immer am Alter orientiert. Heute wissen wir, dass es wichtiger ist auf die individuellen Signale des Kindes zu achten. In der Regel zeigen sich diese zwischen dem fünften und siebten Monat. Das Kind sollte körperlich dazu in der Lage sein, Beikost aufzunehmen. Das bedeutet, dass es das Köpfchen halten kann und es in einem Hochstuhl aufrecht sitzen kann. Das bedeutet noch nicht, dass es sich auch auf dem Boden von alleine aufsetzen kann, dass machen Kinder meistens erst später. Für die Beikost ist erst mal nur wichtig, dass es gestützt gut sitzen kann und dabei selber die Hand zum Mund führen kann. Die Hand-Auge-Mund-Koordination sollte also schon funktionieren. Dann sollte das Baby in der Lage sein, das Essen im Mund zu verarbeiten, und die ersten Kaubewegungen machen. Diese sind wichtig, weil dabei Enzyme freigesetzt werden, die helfen die Nahrung zu verdauen. Schiebt das Baby die Nahrung aber immer wieder aus dem Mund, ist es noch nicht reif für die Beikost. Der Reflex, Nahrung aus dem Mund zu schieben, schützt das Baby solange es noch nicht reif genug ist für Beikost. Lässt er nach, kann mit den ersten Nahrungsexperimenten begonnen werden.

Für eine entspannte Mahlzeit ist die ergonomisch korrekte Sitzhaltung wichtig. Der Stokke Tripp Trapp® lässt sich in jeder Höhe anpassen.

Eine Form der Beikosteinführung ist das Baby Led Weaning. Hierbei besteht häufig die Angst, dass sich das Baby verschluckt. Wie können Eltern dabei entspannt bleiben?

Prinzipiell ist es erst einmal wichtig für Eltern zu wissen, dass sich Kinder sowohl bei der Beikost mit Brei als auch beim Baby Led Weaning verschlucken können. Es ist in jedem Fall empfehlenswert, wenn Eltern einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen für Babys und Kleinkinder. Da lernen sie was zu tun ist, wenn ein Kind sich verschluckt oder etwas in die Luftröhre gelangt. Dann sind Eltern von sich aus schon mal sicherer – egal, wie die Beikost dann eingeführt wird.
Am Tisch ist es dann sehr wichtig dass Kinder tatsächlich aufrecht sitzen können. Das ist ja auch einer der Gründe, warum Peter Opsvik schon 1972 darauf geachtet hat, dass bei seinem Stuhl die Kinder tatsächlich ergonomisch sitzen können. Wenn ein Kind aufrecht sitzt beim Essen, gelangen die Nahrungsmittel einfacher in den Mund und über die Speiseröhre in den Magen. Wir wissen ja selber, wie schwierig es ist, im liegen zu essen. Die richtige Sitzposition verhindert also auch ein Verschlucken. Darüber hinaus ist es natürlich auch wichtig drauf zu achten, dass die Nahrung, die ich anbiete, wirklich altersgerecht ist. Die Kinder können glücklicherweise am Anfang nur mit der ganzen Hand beziehungsweise mit der Faust zugreifen und Sachen zum Mund führen. Erst später kommt dieser Pinzettengriff, mit dem sie auch kleine Sachen greifen und zum Mund führen können. Also sollte man Essen anbieten, dass das Kind gut greifen kann. Das Essen sollte weich genug sein, so dass das Kind auch ohne Zähne, also nur mit dem Kiefer Stücke abbeißen kann. Dann kann das Baby das Essen auch im Mund gut zerkleinern und es hin und her bewegen mit der Zunge. Man kann harte Sachen wie Apfel oder Birne etwas dünsten, damit es weicher wird. Der Kiefermuskel ist ja sehr stark, ein Baby könnte als durchaus von einem festen Apfel etwas abbeißen, was dann die Luftröhre verlegen könnte. Auch solche Lebensmittel am Anfang weich dünsten.

Mit einer Gravur lässt sich der Tripp Trapp® individualisieren. Der Tripp Trapp® Storage schafft Ordnung und Platz für Lätzchen oder Tuch.

Warum sind denn Familienessen so wichtig und wieso sollte auch schon ein Baby daran teilhaben?

Essen ist viel mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ganz wichtig dabei ist auch die soziale Komponente. Die Familie tauscht sich aus über den Tag und erlebt Gemeinschaft. Kinder entwickeln ihre sozialen Fähigkeiten dadurch weiter. Essen in einer entspannten Atmosphäre, ohne Druck ist dabei ganz wichtig. Idealerweise wird das Essen so serviert, dass es für jedes Familienmitglied etwas bietet. Wenn Kinder so selber bestimmen was sie essen, fördert das ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstständigkeit. Auch ein Baby kann diese soziale Interaktion schon miterleben. Dadurch wird sein Interesse am Essen geweckt. Es wird in die Tischgespräche eingebunden, auch wenn es selber noch nicht spricht. So baut das Baby einen passiven Wortschatz auf, der für die weitere Sprachentwicklung ein wichtiger Aspekt ist.
Zur Zeit als Peter Opsviks Sohn 2 Jahre alt war, gab es keine Hochstühle für Kleinkinder, in denen sie bequem und auf Augenhöhe am Tisch saßen. Aber Opsvik erkannte damals schon die Bedeutung von gemeinsamen Mahlzeiten. Also entwickelte er 1972 den Tripp Trapp®, der es seinem Sohn ermöglichte, komfortabel und ergonomisch am Tisch zu sitzen. Mit der Einführung des Babysets kann der Tripp Trapp® inzwischen von Anfang an am Tisch genutzt werden. So unterstützt der Tripp Trapp® die gemeinsamen Mahlzeiten und somit einen ganz wichtigen Aspekt des Familienlebens.

Das vollständige Interview mit Susanne Mierau seht ihr im Video. Dort erklärt sie auch, wie sie mit den unterschiedlichen Vorlieben ihrer Kinder am Tisch umgeht und gibt Tipps für vermeintlich schwierige Esser…

Wissenswertes über den Stokke Tripp Trapp®

HOCHWERTIGE QUALITÄT

Der Tripp Trapp® Stuhl hat eine 7-Jahre- Garantie. Er ist in massivem europäischen Buchen-, Eichen- oder Eschenholz erhältlich, extrem strapazierfähig und hält ein Leben lang.

FLEXIBLES SITZMÖBEL

Mit dem Newborn Set kann der Tripp Trapp® Stuhl von Anfang an genutzt werden. Danach baust Du ihn um – fürs sitzende Baby, fürs Kleinkind, fürs Schulkind… oder für dich! Die maximale Belastung bis 110 Kg macht es möglich.

STYLINGOPTIONEN

Kreiere den Tripp Trapp® Stuhl , der zu euch passt! Stuhl und Baby Set gibt es in mehreren Farben, und auch die Farb-Musterauswahl für die neuen Kissen ist vielfältig. Dies bietet dir unberenzt viele individuelle Designoptionen.

EIN STUHL MIT TRADITION

Seit der norwegische Designer Peter Opsvk ihn 1972 kreierte, sind Millionen von Kindern mit dem Tripp Trapp® Stuhl groß geworden.

GRAVUR

Eine Gravur verleiht deinem Stuhl eine ganz persönliche Note. Erfahre mehr auf stokke.com

 

Fotos: Andrej Dallmann

Unsere Magazine

LUNA NR. 78

Das kommt 2020

Die neue Ausgabe: Supertalente, diese fünf Kinder haben es drauf!

Zum Jahresabo
Blick ins Heft

LUNA MUM NR. 37

Das wird Trend

In der neuen Luna mum: Die besten Kinderwagenmodelle 2020

Zum Jahresabo
Blick ins Heft

Copyright © Luna media Group, 2017-2020