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Meningokokken-Infektion: So kannst du dein Kind schützen

BABY, Wissen

Eine Meningokokken-Infektion kann für Babys und Kleinkinder gefährlich werden. Der beste Schutz dagegen ist eine Impfung. Bloggerin Nina Kämpf wollte mehr darüber wissen...

Vielen ist das Risiko gar nicht bewusst. Dabei sterben laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedes Jahr rund elf Millionen Menschen an Sepsis, darunter fast drei Millionen Kinder.

Was ist eine Sepsis?

Früher nannte man eine Sepsis vereinfachend „Blutvergiftung“. Das Problem bei dieser Erkrankung ist, dass sie oft gar nicht oder zu spät erkannt wird. Am Welt-Sepsistag, dem 13. September, wird seit einigen Jahren daran erinnert und so das allgemeine Bewusstsein auf die Krankheit gelenkt.

Können Kinder an Sepsis erkranken?

Auch Kinder können schwer an einer Sepsis erkranken. Möglicher Auslöser für eine Sepsis kann zum Beispiel eine Infektion mit Meningokokken-Bakterien sein. Diese Krankheit wird durch Tröpfcheninfektion (etwa beim Sprechen, Husten oder Niesen) übertragen und kann für Kleinkinder schnell lebensbedrohlich werden.

Denn innerhalb von Stunden verschlechtert sich der Gesundheitszustand der Kleinen rapide. Unspezifische Symptome der Meningokokken-Erkrankung ähneln einer schweren Erkältung mit Fieber und Schüttelfrost, aber auch (was die kleinen Patienten natürlich noch nicht benennen können) begleitet von Kopfschmerzen und Schwindel. All das macht eine genaue Diagnose schwierig.

Meningokokken-Erkrankungen sind zwar selten, jedoch ist die Sterberate gerade bei kleinen Kindern hoch. Ihr Immunsystem ist noch nicht genügend ausgereift um mit solchen Erregern fertig zu werden. Überlebt das Kind, ist oft mit schweren Folgeschäden zu rechnen wie zum Beispiel Haut- und Gewebezerstörungen, auch Amputationen können nötig werden.

 

Journalistin und Mama-Bloggerin Nina Kämpf und ihr Mann informieren sich über die Meningokokken-Impfung | Foto: Mareike Klindworth

Wie kann ich mein Kind vor einer Meningokokken-Infektion schützen?

Für Eltern ist es eine Horrorvorstellung, dem kranken Kind nicht helfen zu können. Doch es gibt Schutz für die Kleinen – durch Impfungen. In Deutschland gibt es drei unterschiedliche Meningokokken-Impfungen. Neben der standardmäßigen Impfung gegen Meningokokken C sind auch die B- und die ACWY-Impfung möglich. Einige Krankenkassen erstatten inzwischen die Kosten für diese weiteren Impfungen, doch das solltet ihr unbedingt individuell mit eurer Krankenkasse klären.

Viele Eltern haben Fragen zur Meningokokken-Impfung

Nicht alle Eltern sind ausreichend über die Risiken einer Meningokokken-Infektion informiert oder über die möglichen Impfungen. Das stellt auch die Journalistin und Mama-Bloggerin Nina Kämpf (bekannt als @mamaaempf in den sozialen Medien) bei einem Gespräch mit ihrem Kinderarzt fest. Von ihm erfährt sie, dass es für ihre Kinder neben der standardmäßigen Meningokokken-C-Impfung noch zwei zusätzlich mögliche Impfungen gibt.

Nina beginnt zu recherchieren und merkt, dass nicht nur sie ganz unterschiedliche Fragen zu diesem Thema hat, sondern auch viele andere Mütter und Väter. Im Video berichtet sie von ihrem Weg zur Impfentscheidung und erklärt, mit welchen Fragen und Sorgen sie sich beschäftigt hat und wo sie sich informiert hat. Sie möchte Eltern darin bestärken, sich ebenfalls aktiv mit dem Schutz vor Meningokokken durch Impfungen auseinanderzusetzen.

Mehr Informationen über die Impfungen und über das Risiko einer Meningokokken-Infektion dazu gibt es auf www.meningitis-bewegt.de

Fotos: Mareike Klindworth

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