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Meghan und Harry: Warum wir sie vermissen werden

FAMILIE, Menschen

Stefanie Staiger

Meghan und Harry haben ihre letzten offiziellen Termine im Dienste der Krone absolviert. Dabei glänzte vor allem Meghan nochmals mit einigen tollen Outfits. Warum wir das sympathische Paar (und Sohn Archie) in Zukunft vermissen werden

Quittieren den Dienst an der Krone: Meghan und Harry (Foto: Getty Images)

Zum 31. März 2020 tritt der „Megxit“ in Kraft: Prinz Harry und seine Frau Meghan werden ab dann keine offiziellen Auftritte und Termine als Senior Royals mehr absolvieren. Mitglieder der königlichen Familie bleiben sie natürlich trotzdem. Aber sie werden sich nicht länger „Königliche Hoheit“ nennen und keine offiziellen Aufgaben mehr für die Queen übernehmen. Die Entscheidung zu diesem Schritt hatte das Paar bereits am 8. Januar via Instagram verkündet. Ihr neuer Lebensmittelpunkt wird in Zukunft Kanada sein. Hier möchten Meghan und Harry mit ihrem zehnmonatigen Sohn Archie ein möglichst „normales“ Familienleben führen – weit weg von royalen Verpflichtungen und der britischen Klatschpresse. Für Meghan dürfte dieser Schritt eine Erleichterung sein. Die 38-Jährige hatte sich seit ihrer Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018 schwer getan mit ihrer Rolle. Warum wir sie und Harry vermissen werden.

Meghan brachte frischen Wind ins Königshaus

Meghan Markle, wie die hübsche US-Schauspielerin vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry hieß, sorgte für frischen Wind im mitunter etwas angestaubt wirkenden britischen Königshaus. Die Kalifornierin mit afroamerikanischen Wurzeln ist eine moderne junge Frau, die Theaterwissenschaften und Internationale Beziehungen studiert hat. Nach einem Job in der US-Botschaft von Buenos Aires fand sie eher zufällig zur Schauspielerei. Nach verschiedenen kleineren Rollen brachte ihr die Anwaltsserie „Suits“, die von 2011 bis 2018 in Toronto gedreht wurde, den Durchbruch. Meghan legte stets Wert darauf, ihr eigenes Geld zu verdienen und eine emanzipierte, unabhängige Frau zu sein.

Ihr Stil: Elegant und lässig zugleich

Elegant, stilsicher, sexy: Der Look von Meghan (Foto: Getty Images)

Mit ihren frischen, coolen Looks sorgte Meghan nicht nur bei ihren Fans für Begeisterung und machten sie zur neuen Stilikone. Gern kombinierte sie sexy Lederröcke zu Blusen. Feminine, schmal geschnittene Kleider trug sie zu eleganten Mänteln und High Heels. Dabei liebte Meghan knallige Farben und asymetrische Schnitte. Auch vor geometrischen Mustern, tiefen Ausschnitten und ausgefallenen Accessoires schreckte sie nicht zurück. Man sah sie aber auch ganz entspannt in Hemdblusenkleidern oder Jeans und Boots. Stets wirkte die Ex-Schauspielerin etwas lässiger, cooler und weniger bieder wie ihre Schwägerin Kate. Diese wiederum hat den vom britischen Königshaus verordneten Look perfektioniert und sieht in ihren Mantelkleidern, mit schmalen Blazern und der immer gleichen Frisur zwar stets aus wie aus dem Ei gepellt. Aber eben auch ein wenig langweilig. Auch während ihrer Schwangerschaft überzeugte Meghan mit ihren unkonventionellen, frischen und farbenfrohen Outfits. Hier seht ihr Meghans beste Maternity-Looks.

Ihre Hochzeit war ein Ereignis

Die Hochzeit mit Prinz Harry am 19. Mai 2018 in Windsor Castle wurde maßgeblich von Meghan mitgestaltet. Neben den üblichen royalen Gästen kamen viele ihre ehemaligen „Suits“-Kollegen zur Zeremonie. Auch prominente Freunde des Paares wie Schauspieler George Clooney mit seiner Frau Amal, David und Victoria Beckham, US-Moderatorin Oprah Winfrey, Sir Elton John mit Mann David Furnish und Tennisstar Serena Williams gehörten zu den Gästen. Eine bunte, unkonvetionelle Mischung – ebenso wie die Trauung selbst. Der Erzbischof von Canterbury vermählte das Paar, wobei die Braut bei ihrem Eid auf das Wort traditionelle „obey“ (gehorchen) an ihren Ehemann verzichtete. Die feurige, emotionale Predigt wurde von Michael Curry, dem Oberhaupt der Episkopalkirche der USA, gehalten, der Martin Luther King zitierte und die Kraft der Liebe beschwor. Musikalisch eingerahmt wurde das Ganze von einem Gospelchor. Die Message war klar: Meghan Markle steht zu ihren afroamerikanischen Wurzeln und ist stolz auf ihre Herkunft.

Sohn Archie soll frei und unbeschwert aufwachsen

Unter ständiger Beobachtung war Meghan auch während ihrer Schwangerschaft. Sohn Archie soll frei und unbeschwert aufwachsen (Foto: Getty Images)

Am 6. Mai 2019 kam „Baby Sussex“, das erste Kind von Meghan und Harry zur Welt. Archie Harrison Mountbatten-Windsor heißt der inzwischen zehn Monate alte Junge mit vollem Namen. Der kleine Archie dürfte der Hauptgrund für die Entscheidung von Harry und Meghan gewesen sein, den Dienst an der Krone zu quittieren. Die jungen Eltern möchten bei der Erziehung ihres Sohnes vieles anders machen. Vor allem aber möchten sie Archie ein unbeschwertes Aufwachsen, fernab von höfischen Zwängen und ständiger medialer Überwachung ermöglichen.

Prinz Harry musste sich als Kind schon früh an die Vorschriften des britischen Königshauses halten. Mama Diana war stets ein ausgleichendes Elemt. Die Bilder des damals erst 12-jährigen Harry, der 1997 nach dem Tod seiner Mutter mit seinem Bruder William hinter dem Sarg herschritt, gingen um die Welt. Ein derart strenges Protokoll mit Disziplin, Gehorsam und Härte möchten Meghan und Harry ihrem kleinen Sohn ersparen. Archie soll sich frei entfalten können. Dazu passt auch, dass die jungen Eltern ihn „genderfluid“ erziehen wollen, das Kinderzimmer geschlechtsneutral eingerichtet wurde und der kleine Archie nur Bio-Obst und Gemüse essen soll. Moderne Eltern eben, die sich nicht an altbackene Vorschriften halten möchten. Ach Meghan und Harry – wir werden euch vermissen!

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