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Krank in der Schwangerschaft? Das hilft!

SCHWANGERSCHAFT, Wohlfühlen

Stefanie Staiger

Auch in der Schwangerschaft ist man bei aller Vorsicht vor kleineren Erkrankungen und lästigen Zipperlein leider nicht gefeit. Ob einfache Erkältung oder unangenehme Blasenentzündung – irgendwann erwischt es fast jede. Wir haben ein paar Tipps für euch gesammelt, um Krankheiten in der Schwangerschaft schnell und effektiv wieder loszuwerden.

Halsschmerzen

halsschmerzen

Viel trinken, Ruhe und ein warmer Schal helfen bei Halsweh (Foto: Pixabay)

Sind auch in der Schwangerschaft schnell mal da – ob durch kühle Zugluft oder nasse Füße. Schon kratzt der Hals und die Stimme wird rau. Besonders fies sind bakterielle Erreger, die zu einer Mandelentzündung führen können, die meist auch mit Fieber einhergeht. Dann muss auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden! Bei leichteren Halsschmerzen hingegen helfen Hausmittel ganz gut. Oberstes Gebot: Viel trinken! Am besten Wasser, Tee oder heiße Zitrone, im Sommer geht auch kalter Tee sehr gut. Lutschpastillen und Hustenbonbons lindern das Kratzen im Hals und befeuchten die Schleimhäute. Effektiv ist auch Gurgeln mit Salbeitee. Dazu frische Salbeiblätter zerkleinern, mit heißem Wasser aufgießen und 15 Minuten ziehen lassen. Dann damit zwei- bis dreimal am Tag gurgeln.

Blasenentzündung

Wärme hilft bei Blasenentzündung (Foto: pixabay)

Gerade in der Schwangerschaft sind viele Frauen besonders anfällig für Harnwegsinfekte. Durch den veränderten Hormonhaushalt ändert sich auch das Scheidenmilieu, Krankheitskeime können leichter über die Harnröhre in die Blase gelangen. Eine einfache Blasenentzündung äußert sich meist durch verstärkten Harndrang und ein Brennen beim Wasserlassen. Ganz wichtig ist es, viel zu trinken. Mindestens zwei Liter am Tag, am besten Wasser oder Blasen- und Nierentee. Cranberrysaft hat eine natürliche antibiotische Wirkung und hilft bei Blasenentzündungen – allerdings am besten in reiner Form aus dem Reformhaus, nicht gesüßt aus dem Supermarkt. Auch Wärme hilft und lindert das Druckgefühl im Unterbauch, deshalb am besten mit Wärmflasche und dicken Socken aufs Sofa legen. Wenn die Beschwerden nach zwei Tagen nicht besser werden und Fieber hinzukommt, muss man auf jeden Fall zum Arzt! Denn eine Blasenentzündung kann sich auch schnell zu einer Nierenbeckenentzündung ausweiten, und die ist nicht nur äußerst schmerzhaft, sondern erhöht auch das Risiko einer Früh- oder Fehlgeburt.

Pilzinfektion

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Pilzinfektionen sind leider keine Seltenheit, lassen sich aber gut behandeln (Foto: Pixabay)

Vaginale Pilzinfektionen treten in der Schwangerschaft ebenfalls häufiger auf. Die hormonell bedingte Veränderung der Scheidenflora begünstigt eine Pilzinfektion. Sympotome sind meist ein unangenehmes Brennen und Jucken und weißlicher Ausfluss. Mit speziellen Cremes und Zäpfchen aus der Apotheke lässt sich ein Scheidenpilz zum Glück meist einfach und effektiv behandeln. Wichtig ist auch eine sorgfältige Intimhygiene – auf parfümierte Waschlotionen solltet ihr aber verzichten, Wasser und das regelmäßige Wechseln der Unterwäsche, die aus Baumwolle sein sollte, reicht aus. Synthetische Fasern und zu enge Kleidung begünstigen die Ausbreitung der Infektion. Wenn die Beschwerden nicht besser werden gilt auch hier: Auf jeden Fall zum Arzt gehen! Denn auch vaginale Pilzinfektionen erhöhen in der Schwangerschaft das Frühgeburtsrisiko.

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Frisch gepresster Zitronensaft hilft gegen lästige Kopfschmerzen (Foto: Pixabay)

Kopfschmerzen

Besonders im ersten Trimester leiden viele Schwangere unter Kopfschmerzen. Ursache ist häufig die hormonelle Umstellung des Körpers. Da man in dieser Zeit auf die sonst üblichen Schmerzmittel verzichten soll, sind Hausmittel gefragt. Gut gegen Kopfschmerzen wirken Bewegung und frische Luft – also raus und spazierengehen. Auch ausreichend Flüssigkeit ist wichtig, denn gerade durch Dehydrierung entstehen häufig Kopfschmerzen. Deshalb: viel trinken! Ein weiterer Tipp ist auch ist frisch gepresster Zitronensaft, den man am besten pur oder mit ein wenig Wasser vedünnt trinkt. Ebenfalls hilfreich und entspannend kann eine leichte Massage der Schläfen mit Pfefferminz- oder Lavendelöl sein. Viele Hebammen und Heilpraktiker bieten auch Akupunktur an.

Bild Slider: freestocks.org

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