„Frau Jordan stellt gleich“: Unser neuer Serien-Tipp

MUM, Medien

Stefanie Staiger

Katrin Bauerfeind betritt Neuland: In der neuen Joyn-Comedy-Serie "Frau Jordan stellt gleich" spielt die Moderatorin und Autorin eine Gleichstellungsbeauftrage in einer Kleinstadt. Mit Biss, Humor und Schlagfertigkeit nimmt sie sich Machos, Grabscher und Frauenfeinde vor. Wir verraten, warum sich das Einschalten lohnt!

Die erste Folge von „Frau Jordan stellt gleich“ trägt den Titel: „Titten und Taten“. Und genau darum geht es auch im neuen Comedy-Format des Streaminganbieters Joyn. Frau Jordan, gespielt von Katrin Bauerfeind, arbeitet als Gleichstellungsbeauftragte in einer Kleinstadt. Im Gleichstellungsbüro im Stadthaus wird sie unterstützt von ihren Mitarbeitern: Der schlagfertigen Lesbe Yvonne (Natali Belitski), der leicht verhuschten Renate (Mira Partecke) und dem schwer in sie verliebten Philip (Alexander Khuon).

Erklärter Gegner des „Muschibüros“ ist Bürgermeister Brinkmann (Ulrich Gebauer). Sein Interesse gilt eher dem Dekolletee der Gleichstellungsbeauftragten als ihren Anliegen in Sachen Gleichberechtigung. Er lässt saftig-sexistische Spitzen ab und ist ein alter weißer Mann, wie er im Buch steht. Von seiner treuen Vorzimmerdame kennt er noch nicht mal den Vornamen. Dafür aber vermutlich die Körbchengröße.

Die Gleichstellungsbeauftragte  Jordan (Katrin Bauerfeind) und ihr Vorgesetzer, Bürgermeister Brinkmann (© Joyn/ProSieben/Christiane Pausch)

Frau Jordan fühlt Machos und Grabschern auf den Zahn

Von brustfixierten Männern hält Katrin Bauerfeind alias Eva Margarete Jordan herzlich wenig. Ihrem Vorgesetzten zeigt sie trotzdem, was sie hat – um ihm mehr Budget aus dem Topf zu leiern. Katrin Bauerfeind verkörpert die Frauenbeauftragte schlagfertig, bissig und mit deftigem Humor. Das Drehbuch zur Comedy-Serie stammt von „Stromberg“- Autor Ralf Husmann. Der beweist hier einmal mehr, dass er ein Händchen für gewitzte Dialoge und das Spiel mit Geschlechterklischees besitzt.

Es macht einfach Laune, Frau Jordan beziehungsweise Katrin Bauerfeind dabei zuzuschauen, wie sie einem grabschenden Blumenmarkt-Chef auf den Zahn fühlt, sich für die ältere Demonstrantin einsetzt und sich nach Feierabend die Kante gibt – und dabei auch mal ihren Mitarbeiter Philip mit nach Hause nimmt. Denn nach außen hin ist die Gleichstellungsbeauftrage zwar cool und tough. Doch hinter der rauen Schale steckt ein weiches Herz und eine Frau, die geliebt werden will.

Mit vollem Körpereinsatz bei der Sache: Frau Jordan bei der Arbeit ( © Joyn/ProSieben/Christiane Pausch)

Fazit: Einschalten lohnt sich!

Unser vorläufiges Fazit nach bisher zwei Folgen: Das Einschalten lohnt sich! Wer auf deftigen Humor steht und mit Witzen auch mal unterhalb der Gürtellinie kein Problem hat, wird „Frau Jordan stellt gleich“ lieben. Zudem spielen sowohl Katrin Bauerfeind als auch ihre Kollegen einfach erfrischend natürlich, mit sichtbar viel Spaß an der Sache. Feminismus und Frauenthemen gehen auch lustig – fernab von der inzwischen etwas moralinsauren #metoo-Debatte.

„Frau Jordan stellt gleich“ läuft seit dem 23. September 2019 bei Joyn.

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