Filmtipps, die das Schwangersein noch schöner machen

SCHWANGERSCHAFT

Silvia Silko

Es ist die Jahreszeit der Filmabende! Wir freuen uns und haben Filme für euch herausgesucht, die besonders mit Babybauch Spaß machen und euch das Warten auf den Nachwuchs versüßen. Film ab!

Die beste Jahreszeit für kuschelige Filmabende ist genau jetzt! Wir haben unsere Lieblingsfilme herausgesucht, die euch das Warten aufs Baby versüßen. Keine Angst: Die Filmtipps sind auch ohne Babybauch sehenswert!

1. Away We Go 

Universal Pictures Germany

Burt und Verona erwarten ihr erstes Kind und sehen sich plötzlich mit Zweifeln zu ihren Lebensentwürfen konfrontiert. Kurzerhand reisen sie durch Nordamerika und besuchen Freunde, die ihnen Einblicke in je unterschiedliche Familienmodelle und Lebensweisen geben. Das Paar merkt schnell, dass die Suche nicht nur geografischer Natur ist, sondern auch das Suchen und Finden ihrer selbst bedeutet – als Persönlichkeiten, als Paar und letztendlich auch als Familie.
„Away We Go“ (2009) ist ein wunderschön fotografierter Film mit harmonierenden Zwischentönen, intelligenten Dialogen und sympathischen Charakteren (toll gespielt von John Krasinski und Maya Rudolph). Macht gute Laune und lässt den Zuschauer hin und wieder auch sich selbst hinterfragen.

2. Nine Months

Twentieth Century Fox

Einmal 90ies Vibes bitte: Hugh Grants Topfschnitt, Julianne Moores Outfits oder das Gesicht von Jeff Goldblum – „Nine Months“ ist wie eine kleine Zeitreise. Auch thematisch: Yuppie Samuel ist glücklich mit seinem Leben. Er ist erfolgreicher Kinderpsychologe, liebt sein Vintage-Cabrio, sein Geld und seine hübsche Freundin Rebecca. Als diese jedoch unverhofft schwanger wird, setzt bei Samuel direkt die Lebenskrise ein und seine Angst vor Verantwortung und Erwachsenwerden nimmt ihn ein. Rebecca entscheidet sich für das Kind und gegen ihren unreifen Freund. Samuel versucht nun mit feschem Ohrring und neuen Sportarten sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Schnell muss er erkennen, dass er nicht nur Rebecca liebt, sondern vor allem auch mehr Tiefe in seinem Leben möchte, als er hätte zulassen wollen.
Dieser Film aus dem Jahre ’95 ist eine harmlose Komödie, die jedoch durch ihr leichtes Spiel und die lustigen Momente wahnsinnig eingängig ist. Genial ist der leider verstorbene Robin Williams als russischer Gynäkologe Dr. Kosevich.

 

3. Was passiert, wenn’s passiert ist

NBC Universal

„What to expect when you’re expecting“ ist DER Schwangerschafts-Ratgeber Amerikas. Seit über 25 Jahren holen sich Schwangere aus diesem Klassiker ihre Informationen. Die romantische Komödie von 2012 hingegen hat wenig mit kompakten Infos zu tun. Vielmehr werden hier typische Männer- und Frauenklischees ausgebreitet, wie es für Romantic Comedies (oder kurz und cool „RomCom“) so üblich ist. Besonders innovativ ist dieser Kampf der Geschlechter natürlich nicht, aber unterhaltsam. In diesem Hollywood-Streifen werden unterschiedlichste, überzeichnete Charaktere gezeigt, die ein Kind erwarten: Die Problem-Frau (Elisabeth Banks), die Power-Frau (Cameron Diaz) oder die Jugendliche (Anna Kendrick). Jede einzelne kommt mit dem ‚passenden‘ Mann daher und hat ihre ganz eigenen Probleme mit ihrer Schwangerschaft. Am Ende kommen alle Babys zur Welt und die Eltern sind glücklich. Wie sollte es auch sonst sein?

4. Bridget Jones‘ Baby

Studio Kanal Deutschland

An Bridget Jones sind wir die letzten Wochen nicht vorbeigekommen: Erst vor Kurzem ist dieser Film in unseren Kinos angelaufen. Es handelt sich um den dritten Teil des Bridget Jones‘ Universums. Allerdings gab es zum Film, anders als bei den ersten beiden Teilen, keine Romanvorlage. Helen Fielding hat jedoch das Drehbuch geschrieben und an der Weiterentwicklung ihres erfolgreichen Charakters maßgeblich mitgearbeitet. Und so treffen wir Jones wieder: Sie arbeitet als erfolgreiche Produzentin, mit der Liebe und dem wundervollen Mark Darcy (Colin Firth) hat es leider nicht geklappt. Die Britin genießt nun jedoch das Single-Leben in vollen Zügen, unter anderem mit dem attraktiven Jack Qwant (Patrick Dempsey). Als sie schwanger wird und nicht so genau weiß, wer der Vater des Kindes ist, wird’s turbulent.
Dieser dritte Teil über die beliebte Bridget Jones ist erstaunlich gut gelungen. Mit hohem Tempo, viel Witz und dem üblichen Verständnis für Schwächen, überzeugt dieser Film und unterhält leichtfüßig.

 

5. Kuck mal wer da spricht

Sony

Das Traumpaar Kirstie Alley und John Travolta macht einfach Spaß! Damals war Travolta vor allem noch für seine Anglo-Amerikanischen Wurzeln, seine Dancemoves und seine breiten Schultern bekannt und nicht für Scientology-Wahrheiten, die er seiner Umwelt aufpeinigt. So spielt er hier den Taxi-Fahrer James, der die hochschwangere Molly aufliest. Diese befindet sich gerade in den Wehen und muss schleunigst ins Krankenhaus gebracht werden. Die beiden schaffen es in die Klinik und James wird fälschlicherweise für den Vater des Kindes gehalten. Er wohnt der Geburt bei und entwickelt dadurch eine Verbindung zum Neugeborenen und zu Molly. Da der tatsächliche Vater des Kindes mit einer anderen Frau verheiratet ist und auch sonst wenig Verantwortung übernimmt, ist der Weg für James und Molly frei – oder doch nicht? Das Besondere des Films: Die Geschehnisse werden bissig und kritisch vom Baby Mikey kommentiert. Im Deutschen spricht dies Thomas Gottschalk, im Original leiht Bruce Willis dem Nachwuchs seine Stimme. Witzig, herrlich harmlos und mit wenig Untertönen lässt sich dieser Film sehr gut „nebenher“ schauen.

Titelbild: istock.com

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