Kind mit Down Syndrom: Model Amanda Booth setzt positives Zeichen

FAMILIE, MUM, Menschen

Sofia Vittoria Nanni

Ein Kind mit Gesundheitsproblemen zu haben ist für Eltern keine einfache Situation. Wenn die Eltern dann auch noch Celebrities sind, erleichtert es die Situation nicht wirklich - denn man fühlt die Augen der ganzen Welt auf sich. Das Model Amanda Booth hat diese Situation aber auf positive Art genutzt. Als ihr Sohn mit Down-Syndrom geboren wurde, hat sie mit ihrem Instagram Account gezeigt dass das Leben gar nicht so anders ist, als das anderer Eltern...

Bild:@amanda_booth

Als ihr Sohn, Micah, mit dem Down-Syndrom zur Welt kam, war das Leben von Amanda nicht mehr so wie vorher. Und wer jetzt denkt, dass der Grund dafür die genetische Besonderheit ihres Sohnes ist, liegt nur teilweise richtig. Ihr Leben war einfach anders, weil sie nun Mutter war. „Ich verstehe immer noch nicht, warum angenommen wird, dass du ein typisches, gesundes Baby bekommst. Ich tat es – und es dauerte eine Weile, bis mich die Schuld losließ, weil ich so egoistisch und naiv war. Als Micha geboren wurde, gab es viele Komplikationen und Zweifel, aber in diesen Momenten entdeckte ich seine Kraft; und er lehrte mich, meine zu sehen. Ich weiß immer noch sehr wenig über das Down-Syndrom – wirklich – aber ich weiß viel über Micah!“ erzählt Booth bei Harper´s Bazaar.

Mit Social Media über Down Syndrom informieren

Für das Model und ihren Mann war es am Anfang nicht so leicht, mit der Situation umzugehen. Aber sie haben einander Mut gemacht! Nach ein paar Monaten als Eltern haben sie sich dazu entschieden andere besser über die Krankheit ihres Sohns zu informieren. Was daran ungewöhnlich war, war das Mittel, dass sie benutzten: sie eröffneten einen Instagram-Account. „Ich hatte keine Ahnung über das Down-Syndrom, und das Internet kann ein beängstigender Ort sein, also habe ich Instagram als Plattform für Informationen benutzt. Denn wie kann man etwas besser lernen kann, als direkt von einer Person, die so eine Situation erlebt? Ich verliebte mich sofort in die Babys, die ich sah, die ermutigenden Eltern und die Liebe, die sie teilten. Ich musste ein Teil davon sein.“

Bild:@amanda_booth

Kampf gegen Vorurteile gegenüber Trisomie 21

So hat sie es gemacht! Nicht nur teilt Amanda ihr wunderschönes Leben mit Micah und ihrem Ehemann auf ihrem eigene Instagram Account, sie hat auch ein Profil für ihren Sohn erstellt. Auf @lifewithmicah postet sie regelmäßig Bilder und Videos aus ihrem alltäglichen Leben zusammen, mit dem Ziel mit Vorurteilen und Ängsten aufzuräumen.

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Heutzutage gibt es noch zu wenige Informationen über das Down-Syndrom, deswegen ist das Model so engagiert. Mutter von einem so besonderen Kind zu sein, ist aber für sie am wichtigsten. „Sein Geist strahlt durch einen Raum, und alle anderen spüren ihn auch. Es gibt so viel Dunkelheit in dieser Welt, ich weiß, dass die Menschen an das Gute erinnert werden müssen. Micah ist der Gute. Und so bin ich hier und versuche nur, das Gute zu verbreiten!“


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Amanda Booth spricht auch über Fehlgeburt

In letzter Zeit hat Amanda noch ein Thema angepackt, das viele Mütter und Frauen vereinen, aber über das viel zu wenig geredet wird: die Fehlgeburt. Sie hat ihren Instagram-Account genutzt, um die Leute dafür zu sensibilisieren. Nach zwei erfolglosen Versuchen schwanger zu werden, hat sie sich entschieden, ihre Erfahrung zu teilen. Sie schreibt „Während einige Frauen beschließen, keine Kinder zu bekommen, fällt es anderen Frauen schwer, sie zu machen. Also, seid sanft zu anderen Frauen… man weiß nie, warum / warum nicht“

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Hier kannst du lernen die mögliche Gründen hinten einem unerfüllten Kinderwunsch.

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