7 Tipps rund um die erste Zahnpflege beim Baby

BABY, Pflege

Silvia Silko

Gesunde Zähne haben viel mit Vorsorge zu tun. Früh genug mit der Zahnpflege anfangen, ist also wichtig. Was ihr zum Thema Zahnpflege bei Babys wissen müsst, erzählen wir euch.

Zahnpflegetipps hin oder her – die Kleinsten sind nicht unbedingt glücklich darüber, dass sie mit der Zahnpflege geärgert werden. Den Mund machen sie jedenfalls nicht auf, wenn es ihren Eltern gerade am besten passen würde und wie lange Mama oder Papa es dann schaffen, die ersten Zähnchen zu polieren, ist auch fraglich. Daher hier schon mal die ersten beiden Tipps:

1. Gewöhnungssache bei der Zahnpflege

Für die Kleinsten kann es irritieren sein, dass ihnen eine Zahnbürste oder Ähnliches zu Leibe rückt. Daher raten Zahnärzte und -ärztinnen, schon ganz früh das Baby daran zu gewöhnen. Mit einem Fingerling sanft das Zahnfleisch massieren kann bei Regelmäßigkeit also schon mal gegen Irritationen helfen

2. Spaß bei der Pflicht

Um das langweilige Zähneputzen zu einem lustigen Ritual werden zu lassen, könntet ihr es mit Reimen oder kleinen Lieder ausprobieren. Die weiche Kinderzahnbürste oder der Fingerling kann bei eurem Gesang ja rhythmisch einstimmen. Ehrlich gesagt: Vielleicht sollte man das als Erwachsener ja auch mal versuchen, macht morgens bestimmt gute Laune im Bad.

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Ab wann? Wie? Womit? Die harte Fakten zur Zahnpflege haben wir natürlich auch:

3. Wann geht das eigentlich so richtig los?

Ab dem ersten Zähnchen kann losgeschrubbt werden – das dürfte in etwa dann sein, wenn euer Spross sechs Monate alt ist. Das ist durchaus wichtig, da die Kleinen durch Fruchtsäfte und Obst bereits Zucker zu sich nehmen – Achtung: Fruchtzucker ist auch eine Zuckerart und so enthalten etwa Säfte, die ohne Zuckerzusätze sind, dennoch Zucker.

4. Auf die Tube drücken bei der Zahnpflege

Es ist nicht nötig, direkt mit aggressiver Pfefferminz-Pasta zu putzen. Anfangs tut es auch nur Wasser um den Belag auf den ersten Zähnchen loszuwerden. Auch danach nicht unbedingt die ganz süße Kinderzahncreme verwenden, da dann der Schluckreiz angeregt wird – etwas, was zum Gelingen des Pflegevorgangs nicht unbedingt hilfreich ist.

5. Zu borstig?

Ganz am Anfang sind sanfte Fingerlinge ein super Einstiegsgerät. Weiche Zahnbürsten sind auch super – in jedem Fall sollte es eine Kinderzahnbürste sein. Alles andere ist leider doch zu hart.

6. Wie oft soll das dann passieren?

Beim allerersten Zähnchen reichen ein paar Sekunden pro Zahn einmal täglich aus. Später, so ab zwei Jahren, sollte Morgens und Abends geschrubbt werden. Zahnpasta mit Fluorid ist super, allerdings nur, wenn ihr nicht zusätzlich noch Fluoridtabletten zugebt – eins von Beidem reicht.

7. Und sonst so?

Zahnpflege sollte kein Schreckgespenst sein. Schaut also, dass es so spielend, leicht und angenehm wie möglich geschieht. Sucht euch eure Position, in der das Putzen am besten über die Bühne gebracht werden kann. Auf wenig Zucker solltet ihr nebenher auch achten. Wie bereits erwähnt versteckt sich in Fruchtsäften und -pürees Zucker, den man auf den ersten Blick nicht sieht. Wasser und ungesüßte Tees sind beispielsweise der allerbeste Durstlöscher – Saft weniger.

Titelbild: unsplash.com/ Colin Maynard

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