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Corona Crowdfounding – So helft ihr kleinen Betrieben

FAMILIE, Job, MUM, Menschen

Stephanie Baumgärtner

Viele Eltern und Alleinerziehende stehen während der Corona Krise vor großen Herausforderungen – insbesondere Selbstständige, kleine Shops und Betriebe vor dem finanziellen Ruin. Mit sozialen Hilfskampagnen können nun die Läden in eurer Umgebung unterstützt werden. Wir listen die spannendsten Corona Crowdfounding Kampagnen für euch und eure Nachbarschaft!

Hilfsaktion Startnext

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Bild: Start Next

Vom Shutdown betroffene Kreative und Gründer*innen sind mehr denn je auf Hilfe angewiesen. Die Onlineplattform Startnext listet Einrichtungen, die schließen oder aus anderen Gründen Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Das Schöne daran: Jeder Euro zählt, denn jedes Projekt kann jeden eingezahlten Euro ausgezahlt bekommen, sofern das 1. Fundingziel auf 1 Euro gesetzt wird. Einer unter zahlreichen Shops, der Lebensmittelladen „goodies“. Seit rund 15 Jahren verkauft der „Healthy Food Store“ mit Herz und Leidenschaft gesundes Essen an alle Großstädter. Nun steht goodies von einem Tag auf den anderen kurz vor dem Aus. Mit Corona Crowdfounding könnte es ermöglicht werden, goodies am Leben zu halten.

Die Nothilfe von Betterplace

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Bild: Better Place

Den meisten dürfte Betterplace bereits vor der Krise als Deutschlands größte Spendenplattform geläufig sein. Nun präsentiert auch Betterplace zahlreiche Projekte, die sich gegen Auswirkungen von Corona stark machen. Darunter die „Corona-Direkt-Hilfe Initiative Chance für Kinder e.V.“. Mit einer Spende kann direkt und unbürokratisch in finanzielle Not geratenen Familien durch die aktuelle Corona-Krise geholfen werden. Großartige solidarische Projekte, die hoffentlich auch nach der Krise noch zahlreiche Unterstützer finden!

Gutscheine von Helfen.Shop

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Bild: PR

Was tun, wenn der Lieblingsshop in der Nachbarschaft geschlossen ist und kurz vor der Pleite steht? Gutscheine statt Klopapier, heißt der Aufruf, der dazu ermutigen soll beim Laden unseres Vertrauens Gutscheine zu kaufen. Da viele Stores sowohl geschlossen sind als auch keinen Onlineshop haben, bietet Helfen-Shop die Erstellung individueller Gutscheine an. Der Betrag geht direkt aufs Konto der Ladenbesitzer wie von Babystore „Wunschbaum“ aus Berlin Wilmersdorf. Dort findet ihr tolle Lieblingsstücke für Baby & Kind wie Kleidung, Holzspielzeug, Personalisiertes wie Kissen und Schultüten, Schulranzen, Rucksäcke, Windeltorten und vieles mehr.

Retterboxen von Stay Home Club

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Bild: Stay Home Club

Stay Home Club versteht sich Zusammenschluss verschiedener Unternehmen, die jeweils einen größeren Zweck verfolgen – von sozial bis ökologisch – mit  fairen und nachhaltigen Produkte. Mit jeder Bestellung im Onlineshop wie der „Retterbox Bio + Vegan“  gehen fünf Euro an den Fonds für Veranstalter*innen und Künstler*innen. Der Mindestbestellwert des gesamten Warenkorbs sollte allerdings 50 Euro betragen, der kommt bei den meisten Familien aber ja locker zusammen.

Weitere Tipps für den Local Support

1. Mengen überdenken

Viele Nudeln essen wir wirklich in den kommenden Tagen? Brauchen wir tatsächlich so viel Klopapier? Wie viele Tomatendosen sind denn jetzt richtig?
Zwar sollten wir die Einkaufstage reduzieren, um unnötigen Kontakt zu anderen zu vermeiden. Doch hamstern hilft wirklich keinem. Denn alle für die nächsten Monate einkaufen, reicht es schließlich nicht für jeden.

2. Die gute alte Liste

Was wir bereits von unseren eigenen Eltern kennen, kann auch jetzt in der Krise von Vorteil sein. Ob digital oder analog: Überlege, wie und was ihr als Familie in der Woche wirklich braucht und notiere dann ganz konkret was eingekauft werden soll. So werden auch unnötige Schlangen vor den Regalen vermieden.

3. Die Zeiten ändern sich

Klar, am Wochenende ist häufig am meisten in den Läden los. Vielleicht ist aber eher unter der Woche spätabends eine bessere Zeit um einzukaufen, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Probieren geht über studieren!

4. Gutscheine können helfen

Dein Lieblingsladen ist hat die Öffnungszeiten radikal eingeschränkt oder musste womöglich komplett schließen! Dann heißt es: Gutscheine statt Hamsterkäufe. Der sofortige Kauf von Vouchers kann so manchem Store helfen, die Zeit zu überbrücken.

5. Der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen!

Bereits vor Corona war diese App ein echter Geheimtipp: Too good to go! Um zahlreiche Lebensmittel vor der Tonne zu bewahren einfach mit einem Klick anmelden und überschüssige Lebensmittel am Ende der Verkaufszeit gesammelt abholen.

 

Slider- & Teaserbild: Unsplash

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