5 Beauty Probleme in der Schwangerschaft und was du dagegen tun kannst

Pflege, SCHWANGERSCHAFT

Alexandra Brechlin

Du fragst dich, warum immer alle vom Schwangerschafts-/ Baby-Glow reden? Da bist du auf jeden Fall nicht alleine. Mit Dehungsstreifen, Pickelchen und Co. müssen sich so einige werdende Mamas herumschlagen. Wir verraten, was ihr dagegen tun könnt.

1. Pickel

Die fiesen kleinen Dinger treten vor allem im ersten Drittel der Schwangerschaft auf und können wenn es hart auf hart kommt sogar zu einer Schwangerschaftsakne werden. Grund dafür: die vermehrte Produktion von Hormonen, durch die mehr Talg produziert wird. Bei einigen Frauen sorgt das für besonders weiche glatte Haut doch bei den weniger Glücklichen entstehen einfach nur Pickel.
Was man tun kann:
Von aggressiven Produkten gegen Pickel sollte man während der Schwangerschaft absehen. Dazu zählen zum Beispiel Peelings mit Vitamin-A-Komplexen, Fruchtsäure und Salicylsäure. Besser: pH-neutrale Waschlotionen nutzen und fett- und ölhaltige Cremes austauschen. Was auch helfen kann sind Masken aus Heilerde. Regelmäßig ein- bis zweimal die Woche angewendet wirken sie entzündungshemmend und ziehen den überschüssigen Talg aus den Poren. Wenn gar nichts mehr hilft, kann man auch den Hautarzt aufsuchen. Inzwischen gibt es einige Antibiotiksalben gegen Akne, die auch für Schwangere geeignet sind.

2. Pigmentflecken

Um einiges hartnäckiger als Hautunreinheiten (denn die verschwinden ja zum Glück nach der Geburt wieder) sind Pigmentflecken. Der erhöte Östrogenspiegel während der Schwangerschaft sorgt dafür, dass größere Mengen des Farbstoffs Melanin in der Haut gebildet werden, wodurch sich bei Sonneneinstrahlung schneller dunkle ungleichmäßige Flecken bilden.
Was man tun kann:
Noch mehr auf Sonnenschutz achten, als man es ohnehin schon sollte. Das bedeutet: der höchste Lichtschutzfaktor einer Creme ist gerade einmal gut genug. Sonnenbäder und Solarium sind sowieso tabu und am besten schützt man seine Haut auch mit Kleidung vor der Sonne.

3. Haarausfall

Der Alptraum jeder Frau: während die einen von dicken glänzenden Haaren in der Schwangerscaft schwärmen, haben andere das Gefühl, Tag um Tag kahler zu werden. Normalerweise sorgt der erhöhte Östrogenspiegel in der Schwangerschaft nämlich für volleres Haar, doch bei einigen Frauen verursacht diese Hormonumstellung Probleme.
Was man tun kann:
Besonders sanft zu den Haaren sein. Das bedeutet: kein tägliches Waschen und dann nur mit einem besonders mildem Shampoo, ganz vorsichtig kämmen und nicht zu heiß föhnen. Zusätzlich kann man beim Arzt seinen Eisenspiegel im Blut testen lassen. Wer da unter einer Mangelerscheinung leidet, kann auch während der Schwangerschaft Eisenpräparate einnehmen.

4.  Schwangerschaftsstreifen

Bis zu 90 Prozent aller Mamas und solche, die es bald werden, leiden darunter. Je schneller der Bauch und das Baby wächst, desto weniger Zeit hat die Haut zum dehnen und desto eher reißt das Bindegewebe. Die unliebsame Folge: Kleine Risse im Bindegewebe die in Form von rosa-weißen bis bläulichen Streifen an Bauch, Po, Oberschenkeln und Brüsten auftreten.
Was man tun kann:
Ganz verhindern kann man die Schwangerschaftsstreifen nicht. Die Glücklichen haben gute Gene, die dafür sorgen, dass man ein festes Bindegewebe vererbt bekommen hat. Zusätzlich eindämmen kann man die Streifen mithilfe von regelmäßigen Zupfmassagen und dem Eincremen mit besonders rückfettenden Lotionen und Ölen an den betroffen Stellen. Nach der Geburt verblassen die Streifen wieder und manchmal verschwinden sie sogar ganz.

5. Krampfadern und Besenreiser

Circa ab der neunten Woche wird im Körper einer Schwangeren das Hormon Progesteron gebildet, das vor vorzeitigen Wehen schützen soll. Was es allerdings auch fördert, sind unschöne blaue dicke Adern an den Beinen. Denn es macht die Gefäße schlaffer, sodass sich die Venen ausdehnen können. Das kann zu Blutstaus führen und am Ende in Besenreisern bis hin zu Krampfadern enden.
Was man tun kann:
Viel Bewegung, die die Blutzirkulation anregt, wie z.B. Spaziergänge, Radfahren oder Schwimmen. Und anstelle von unötig langem Rumstehen lieber die Beine so oft es geht hochlegen. Auch Kompressionssttrümpe können helfen.
Wichtig zu wissen: Krampfadern sollten immer von einem Arzt untersucht werden, denn sie können unter Umständen Thrombose verursachen.

 

 

Bild: unsplash

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