Tierische Dekoideen fürs Babyzimmer

BABY, Interior

Rebekka Rein

Kinder lieben Tiere – darum dürfen sie in Gestalt von Kuscheltieren, auf Postern und der Tapete auch in ihrem Zimmer zahlreich vertreten sein. Kombiniert mit ein paar Farbtupfern entsteht ein Wohlfühlort für Mama und Baby.

Stylistin Kate liefert Inspiration fürs BabyzimmerWenn Interior-Spezialisten sich ans Einrichten der eigenen Wohnung machen, kann das Ergebnis manchmal etwas unpersönlich aussehen. Wie aus dem Katalog. Möbel und Deko sind zwar perfekt aufeinander abgestimmt, aber alles aus einem Guss ist oft too much. Dass es auch anders geht, beweist Stylistin Kate Jordan mit dem Babyzimmer ihrer Tochter Isabel. Sie lebt mir ihrer Familie lebt im US-Bundesstaat New York und liefert euch hier Inspiration fürs Babyzimmer.

Kates Ziel war es, im Babyzimmer eine warme Atmosphäre zu schaffen und es so zu gestalten, dass der Nachwuchs Spaß darin hat. Und den hatte auch Mama Kate beim Einrichten. Ursprünglich war sie ganz aufgeregt, endlich ein pinkes Zimmer in ihrem Haus zu haben. „Letztendlich war mir das aber zu viel Klischee“, lacht sie. Obwohl Kate ein Styling-Profi ist, hat sie am Babyzimmer gemeinsam mit ihrem Mann gearbeitet. Die Idee ein kühles Mintgrün als Wandfarbe zu wählen kam beispielsweise von David. Kate war nicht gleich überzeugt, es dauerte einige Wochen, bis sie einwilligte. Heute ist sie froh über diese Entscheidung.

Als Kontrast gibt es an einer Wand eine auffällige Tiertapete von „Anthropologie“: „Sie inspiriert meine Tochter. Sie liebt es, auf all die verschiedenen Tiere zu zeigen.“ Die Tapete ist nur ein Ausdruck von Kates Faible für die Tierwelt. „Ich habe schon lange Kuscheltiere gesammelt. Als Stylistin konnte ich immer sagen: Die brauche ich als Props. Aber irgendwie hatte ich dabei schon mein zukünftiges Kind vor Augen.“

Kuscheltiere dürfen im Babyzimmer nicht fehlen

Als sie schwanger war, kaufte Kate in jeder Stadt, die sie besuchte, ein kleines Stofftier für ihr Baby. Töchterchen Isabels beachtliche Sammlung findet in kleinen Körben und in einem runden Setzkasten von Ferm Living Platz. Neben dem Bett wacht eine große Giraffe, ein Geschenk von Kates Schwester, und ein nicht genau bestimmbares Tier aus einem Vintage-Laden – es wurde schon für ein Schaf oder einen Eisbären gehalten – über Baby Isabels Schlaf. Obwohl das Tierthema im Zimmer dominant ist, wollte Kate es nicht „alleine“ stehen lassen. „Das Birnen-Poster bricht die Tierwelt auf, ich finde es wichtig, dass ein bisschen Abwechslung herrscht. Sonst wird es schnell eintönig.“

Durchgestylte Babyzimmer: Zu schön um wahr zu sein

In Isabels Reich gibt es viele verschiedene Texturen und einen bunten Mix an Farben und Mustern. „Ich liebe Babyzimmer, in denen man sich wie in einem kleinen Nest fühlt. Es sollte dort nichts zu Großes oder Imposantes geben“, sagt die Stylistin. So harmonisch durchdesignt, wie das Zimmer auf den Fotos wirkt, ist es aber nicht wirklich, gesteht Kate: „Die ganzen praktischen, weniger schönen Dinge sind nicht abgebildet. Natürlich gibt es auch eine Plastikwippe, die Isabel sofort in den Schlaf schaukelt. Es gibt das Traum-Babyzimmer, in dem alles perfekt ist, und es gibt die Realität.“

Wenn ihr noch mehr Inspiration fürs Babyzimmer sucht, lest doch mal, welche Einrichtungstipps die Profis der Raumelfen für euch haben.

Fotos: Kate Mathis

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