Im Test: Feuchttücher für Babys

BABY, Pflege

Rebekka Rein

Um Eltern die Kaufentscheidung zu vereinfachen, hat die Zeitschrift Öko-Test 43 Feuchttücher unter die Lupe genommen. Leider enthalten viele bedenkliche Zusätze ...

Ohne Feuchttücher geht nix! Dies ist eine der vielen Lektionen, die Neueltern ganz fix lernen. Sie kommen nicht nur zur Reinigung für den Po zum Einsatz, sondern auch wenn unterwegs der Mund des Kindes verschmiert oder die Finger klebrig sind, greifen Eltern über Jahre zu den praktischen Helferlein. Das Angebot wächst ständig: Neben den großen Herstellern von Babypflegeprodukten haben mittlerweile fast alle Eigenmarken von Drogerien, Supermärkten oder Discountern Feuchttücher im Portfolio. Welche sind aber die besten?

Um Verbrauchern die Kaufentscheidung zu vereinfachen, hat die Zeitschrift Öko-Test Babyfeuchttücher unter die Lupe genommen. Experten testeten insgesamt 43 Produkte von unterschiedlichen Herstellern, darunter bekannte Marken wie Pampers, Penaten, Bübchen aber auch Eigenmarken von Aldi, Rossmann oder dm.

Das Ergebnis ist leider nicht sehr erfreulich: Um die Feuchttücher haltbar zu machen, greifen manche Hersteller zu gesundheitsgefährdenden Konservierern, wie das in der EU seit 2015 in Kosmetik verbotene PHMB. Wenn auch die Hersteller inzwischen auf bedenkliche Inhaltsstoffe wie Parabene, Formaldehyd/-abspalter oder Methylisothiazolinon verzichten, sind die Produkte weiterhin das, was sie schon immer waren: Wasser plus Chemie. Die Zusätze sorgen dafür, dass die Feuchttücher nicht so schnell schimmeln oder austrocknen. Aber: Der Test zeigte, dass viele Zusätze auf dem Babypo nichts verloren haben. Insgesamt ging mehr als ein Drittel der getesteten Produkte als nicht empfehlenswert aus dem Test hervor. Die gute Nachricht: Mehr als die Hälfte der Babyfeuchttücher erhielten aber das Urteil „sehr gut“ oder „gut“.

 

Baby Feuchttücher Test

Weitere Informationen zu den bedenklichen Inhaltsstoffen und das genaue Testergebnis zum (kostenpflichtigen) Download gibt es bei Öko-Test.

Übrigens: Viele Experten raten, ganz auf Feuchttücher zu verzichten und den Babypo nur mit einem Waschlappen und Wasser zu reinigen. Dies ist zwar aufwendiger und nicht ganz so praktisch, dafür ist diese Methode aber günstiger und hat auch den Vorteil, dass Eltern auch zu warmem Wasser greifen können – Babys sind nicht immer Fans von kalten Tücher an ihrem Popo. Geht’s also doch ohne???

 

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