Wie pflege ich Babyhaare?

BABY, Pflege

Alexandra Brechlin

Als stolze Eltern freut man sich über jedes kleine Haar, das neu auf dem kleinen Babykopf wächst. Was ihr alles über die Pflege dieses ersten Flaums wissten müsst erfahrt ihr hier.

Babyhaut ist sehr zart und  braucht besondere Pflege, ebenso wie die ersten Härchen. Deswegen gilt: Immer vorsichtig sein beim Haare waschen. Babyhaare sind in der Regel nicht schmutzig, daher lassen sich die ersten feinen Härchen noch ganz leicht nebenbei pflegen. Ein bis zwei Mal pro Woche die Haare zu waschen, ist völlig ausreichend, sonst könnte die zarte Babyhaut austrocknen. Einfach das Köpfchen beim Baden oder am Wickeltisch behutsam mit warmem Wasser und Waschlappen reinigen – et voilá: die Frisur sitzt. Erst wenn die Haare dichter werden, wird die richtige Pflege, also das Shampoo, dann immer wichtiger.

Haarwuchs bei Babies

Die ersten Haare nach der Geburt fallen meistens wieder aus. Das ist allerdings kein Grund zur Panik. Der normale Haarwachstumszyklus muß sich erst einpendeln. Bei vielen Babys fallen sogar erst einmal mehr Haare aus als nachwachsen. Deswegen kann es zwischenzeitlich sogar passieren dass das Kleine zeitweise ganz haarlos dasteht.

Babys erstes Shampoo

Spätestens ab dem zweiten Lebensjahr wachsen die Haare von Kleinkindern aber kräftiger und regelmäßiger. Und mit den Haaren geht für die Eltern auch die Suche nach dem geeigneten Shampoo fürs Baby los. Die Angebotspalette ist riesig. Wichtig ist, dass die dünne, empfindliche Kopfhaut nicht gereizt wird und die Produkte PH-hautneutral sind.  Das heißt, sie haben – so wie die Haut – einen leicht sauren pH-Wert von 5,5 und greifen dadurch den Säureschutzmantel der Haut nicht an. Auch beim Bürsten immer darauf aufpassen das alles ganz weich bleibt. Dafür gibt es spezielle Babybürsten die besonders Kopfhaut schonend sind.

Milchschorf oder Kopfgneis?

Ein unschönes Thema mit dem viele Babys zu kämpfen haben ist Kopfgneis. Aber der ist meist ganz harmlos und geht nach den ersten vier Lebensmonaten wieder zurück. Grund ist eine gesteigerte Aktivität der Talgdrüsen, die sich erst einmal einpegeln müssen. Wenn der der Anblick sehr störend ist kann man ihn ganz einfach vorsichtig mit einem Wattebausch Öl auftragen über Nacht einweichen lassen und am nächsten Morgen nach und nach mit einer Bürste ausbürsten.

 

Übrigens der Unterschied zu Milchschorf und Kopfgneis ist, das letzterer das allgemeine Wohlbefinden des Babys nicht beeinträchtigt, da die betroffenen Hautstellen nicht wirklich stark jucken. Das Baby quengelt nicht und versucht auch nicht ständig daran zu kratzen. Bei Milchschorf handelt es sich dagegen um ein Ekzem, und hier sollte man für die Behandlung Rücksprache mit dem Kinderarzt halten.

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