Welche Kinderwagen-Typen gibt es? Kombikinderwagen, Buggy, Jogger, Shopper & Co.

BABY, Erstausstattung, Mobil

Rebekka Rein

Welcher Kinderwagen ist der beste? Diese Frage stellt sich allen werdenden Eltern. Die Antwort ist gar nicht so einfach und abhängig von den Bedürfnissen und der Lebenssituation der Familie. Wir erklären, welche Kinderwagen-Typen es gibt und worin ihre Stärken liegen.

Wann soll ich den Kinderwagen kaufen?

Wer ein bestimmtes Modell im Visier hat oder sich einen Kinderwagen nach den eigenen Vorstellungen konfigurieren möchte, muss mit längeren Lieferzeiten rechnen. Ja nach Hersteller können diese etwa 10 Wochen betragen. Am besten sollte man also schon im fünften Schwangerschaftsmonat den Fachhandel aufsuchen, und sich beraten lassen. Im Gegensatz zu Babymode oder der Einrichtung fürs Babyzimmer lassen sich Kinderwagen nur schwer nach rein optischen Kriterien online kaufen. Geht lieber in ein Geschäft, schiebt den Kinderwagen zur Probe, prüft, wie schwer er ist und klappt ihn auch einmal zusammen. Es gibt auch Kinderwagen-Marken, die nur online erhältlich sind. Diese bieten den Service an, dass Kunden die Kinderwagen zu Hause in Ruhe testen dürfen.

Welcher Kinderwagen passt zu mir?

Das Angebot an Kinderwagen ist wirklich komplex. Für werdende Eltern ist es deshalb nicht einfach, den Überblick zu behalten und sich für ein Modell zu entscheiden. Je nachdem, ob man in der Stadt oder auf dem Land wohnt, ob man viel mit dem Auto oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist und ob es noch kleine Geschwisterkinder gibt, kommt ein anderes Modell infrage. In unserem Kinderwagen-Guide klären wir auf, was die Kinderwagen-Typen Jogger, Buggy Geschwisterwagen & Co. auszeichnet.

Der Kombikinderwagen: Das Einsteigermodell

Wie der Name verrät, vereint dieser Typ zwei Modelle und ist deshalb über einen langen Zeitraum einsetzbar. Für Neugeborene ist dieser Kinderwagen-Typ meist die erste Wahl. Ist das Baby noch klein, kann es sich in der Liegewanne ausstrecken. Ab dem Alter von etwa neun Monaten, wenn das Baby selbstständig und sicher sitzt, wird die Babywanne mit wenigen Handgriffen gegen einen Sportsitz ausgetauscht. Sitzeinheit und Babywanne gehören bei Kombikinderwagen zur Ausstattung. Als Ergänzung bzw. Nachfolger zum Kombikinderwagen bieten sich verschiedene Modelle an – je nach Lebenssituation und Interessen der Eltern.

Dubatti “One”

Bei Dubatti können Eltern selbst Designer spielen. Der Onlinekonfigurator lässt sie Farbe von Rahmen, Sitzen, Einkaufskorb und Unterseite der Babywanne sowie der zusätzlichen Abdeckung bestimmen. Insgesamt 1000 Kombinationen sind möglich.
ab ca. 950 Euro

Der Buggy: Klein und wendig

Da er wendiger und kompakter ist als ein Kinderwagen mit Sportsitz, ist ein Buggy der ideale Begleiter auf Reisen. Er ist sehr leicht und lässt sich blitzschnell zusammenfalten, was den Transport erleichtert. Ein Buggy bietet aber auch weniger Komfort als ein Sportwagen, deshalb eignet er sich besonders, wenn nur kurze Strecken zurückgelegt werden müssen. Die Rückenlehne ist meist verstellbar, bei einigen Modellen ist sogar eine flache Liegeposition möglich. Ohne diese ist ein Buggy erst ab einem Alter von etwa zehn Monaten empfehlenswert.

ABC-Design „Okini“

Eine gefederte Hinterachse, die verstellbare Rückenlehne und Fußstütze sowie das integrierte Sonnenverdeck ermöglichen dem Nachwuchs eine angenehme Fahrt in diesem Buggy. Eltern freuen sich, weil er sich dank schwenkbarer Vorderräder leicht lenken lässt.
ca. 230 Euro

Jogger Kinderwagen Thule Urban Glide 2Der Jogger: Für sportliche Eltern

Wer auch mit Baby sportlich aktiv sein möchte, für den ist ein Jogger ideal. Diese Wagen zeichnen sich durch einen leichten Rahmen, eine weiche Federung und die dicke Dreifachbereifung aus. So machen sie auch auf unebenem Terrain, beim Joggen oder Skaten alles sicher mit. Wenn der Jogger über eine Liegeposition verfügt, ist er schon für Frischgeborene geeignet – jedoch nur als Kinderwagen. Ins Gelände geht es erst, wenn das Baby seinen Kopf aufrecht halten kann. Damit ein Kinderwagen in der EU zum Sport zugelassen ist, muss er einen Sicherheitstest bestehen. Achtet also beim Kauf darauf, ob der Kinderwagen wirklich das Prüfsiegel zur sportlichen Nutzung hat.

Thule „Urban Glide 2“

Für diesen Jogger gibt es ein Bassinet, das ihr auf das Gestell montieren könnt. Darin können Babys in den ersten Monaten liegend transportiert werden. Die integrierte Drehgriffbremse sorgt für erhöhte Sicherheit und Bremsleistung in hügeligem Gelände oder beim Laufen.
ca. 640 Euro (ohne Bassinet)

Maxi Cosi Adorra KinderwagenDer Shopper: Kleiner Wagen mit viel Stauraum

Was macht man wohl mit einem Shopper? Einkaufen gehen natürlich! Diese Modelle eignen sich gut für einen Stadtbummel, denn der geräumige Einkaufskorb bietet viel Stauraum für Besorgungen und Spielzeug. Dank seiner wendigen Räder und der geringen Breite können Eltern auch in engen Gängen gut manövrieren.

Maxi-Cosi „Adorra“

Entworfen für Eltern, die einen urbanen Lebensstil pflegen, sind bei diesem Kinderwagen der große Einkaufskorb und die flexiblen Schwenkräder die großen Trümpfe. Nicht zu kurz kommt trotz aller Funktionalität das Design.
ca. 400 Euro

Fahrradanhänger Joggster VeloDer Fahrradanhänger: Der 3 in 1 Kinderwagen

Gerade im urbanen Umfeld verzichten immer mehr Familien auf ein eigenes Auto. Sie starten mit dem Fahrrad zur Kita oder zum Sonntagsausflug. Für den Nachwuchs muss dann ein praktischer Fahrradanhänger her. In den ersten Lebensmonaten brauchen Babys spezielle Sitze oder müssen in einer Liegewanne reisen. Da sich die Fahrradanhänger für Kinder auch schieben lassen, wenn vorne ein drittes Rad angebracht ist, und sie oft auch zum Joggen mit Kind zugelassen sind, haben sie drei Einsatzgebiete.

TFK “Joggster Velo”

Dieses Modell kann ab der Geburt genutzt werden – mit der dazugehörigen Wanne. Sie lässt sich auch schräg in Sitzstellung anbringen und bietet Platz für zwei Kinder.
ca. 800 Euro

Geschwisterkinderwagen von iCandyDer Geschwisterwagen: Unterwegs mit zwei Kindern

Wenn der Altersabstand zwischen den Kindern weniger als drei Jahre beträgt oder wenn sich Zwillinge ankündigen, muss ein Geschwisterwagen her. Je nach Modell sitzen oder liegen die Kinder hinter-, über- oder nebeneinander. Einige Kinderwagen lassen sich auch nachträglich für das zweite Baby aufrüsten.

iCandy „Peach“

Dieser Wagen ist ein Verwandlungskünstler. Er kommt nicht mit Sitz und Babywanne daher, sondern nur mit zwei Bezügen. So können Eltern den Rahmen des Sitzes auch für die Babywanne nutzen, indem sie mittels Reißverschlüssen die Bezüge wechseln. Zudem lässt er sich auch kinderleicht in einen Zwillings- oder Geschwisterwagen erweitern.
ca. 1.150 Euro

 

Fotos Teaser und Slider: Dubatti
Produktfotos: PR

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