Babynamen der Promis: Ungewöhnliche Vornamen sind Pflicht

BABY, Wissen

Kaum ist die Schwangerschaft bekannt, schon geht die Diskussion um den Babynamen los. Ist ja auch ein nahezu unerschöpfliches Thema. Von A wie Anton bis Z wie Zoe gibt es tausend Möglichkeiten. Und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual...ob klassisch, ausgeflippt, angesagt oder ausgefallen. Erlaubt ist inzwischen (fast) alles. Besonders ungewöhnliche Vornamen wählen dabei die Stars: Dies sind die Babynamen der Promis.

Ein typisches Beispiel für einen Modenamen aus dem Jahr 2016 ist Mila, ebenso wie das männliche Pendant Milan. Mila klingt hell, freundlich, irgendwie cooler als das inzwischen inflationär gewordene Mia und passt auch gut zu den meisten Nachnamen. 2006 war Mila als Mädchenname noch ein totaler Außenseiter. 2016 hat er es unter die Top 5 geschafft. Wer seinem Kind einen angesagten Namen gibt, beweist, dass er stilsicher, lässig und am Puls der Zeit ist. Gleichzeitig besteht aber auch die Gefahr, dass es später in der Kita, auf dem Spielplatz und in der Schule mehr als eine Mila geben wird und der Name, so „in“ er gerade ist, irgendwann auch wieder aus der Mode kommt.

prinz-oscar_11090275-original-imagegallery_standard

Der kleine Schwedenprinz Oscar Carl Olof (Foto: ©instagram.com/kungahuset.se)

Babynamen der Promis: Am besten ungewöhnlich

Dann vielleicht doch lieber etwas Klassisches, Konservatives? Die schwedische Kronprinzessin Victoria, die im März 2016 ihr zweites Kind zur Welt gebracht hat, macht es vor. Oscar Carl Olof heißt der kleine Prinz, der hinter seiner Mutter und der großen Schwester Estelle und vor seinem Onkel Carl Philip Platz drei der schwedischen Thronfolge belegt. Oscar ist ein traditioneller Name des schwedischen Königsgeschlechtes Bernadotte und sehr beliebt. Carl ist mindestens ebenso traditionell – siehe König Carl Gustav und Prinz Carl Philip. Olof ist der Zweitname seines Vaters – eigentlich sogar der Erstname: Olof Daniel Westling, aber Daniel ist der Rufname. Es bleibt also alles in der Familie. Victorias Bruder Carl Philip und seine Frau Sofia folgen diesem Beispiel. Auch ihr Sohn trägt vier klassische, der Familientradition verbundene Namen: Alexander Erik Hubertus Bertil.

Es gilt: Je ungewöhnlicher der Vorname, umso besser

liv-tyler-with-baby-instagram

Die Tochter von Liv Tyler trägt den schönen Namen Lula Rose (Foto: © Instagram/misslivalittle)


Weniger Wert auf Traditionen, dafür umso mehr Augenmerk auf möglichst ausgefallene Kreationen legen viele Promis, vor allem in den USA. Dort sind Namen wie Bluebell, Jayden, Abigail oder Aiden keine Seltenheit, sondern normal. Um aufzufallen, wird gerne hochgestapelt. So nannten TV-Starlet Kim Kardashian und ihr Mann, Rapper Kanye West, ihr 2016 geborenes Söhnchen Saint, was auf Deutsch „Heiliger“ heißt. Rapperin Lil´Kim gab ihrer Tochter den Namen Royal Reign, also „Königliche Hoheit“.

jools_oliver_baby

Jools Oliver, Frau von Starkoch Jamie Oliver, mit Söhnchen River Rocket (Foto: © instagram.com/jamieoliver)


Weil ein schräger Name oft nicht ausreicht, sind auch Kombinationen sehr beliebt. Blue Ivy („Blauer Efeu“) heißt beispielsweise die Tochter von Sängerin Beyoncé und ihrem Mann Jay Z. Musikerin Gwen Stefani und ihr Ex-Mann Gavin Rossdale gaben ihrem jüngsten Sohn den Namen Apollo Bowie Flynn. Ein Experte für ungewöhnliche Namen ist auch der englische Starkoch Jamie Oliver. Seine Kinder heißen Daisy Poo Pamela, Poppy Honey Rosie, Petal Blossom Rainbow, Buddy Bear Maurice und River Rocket.

Den kompletten Artikel zum Thema Babynamensfindung lest ihr im mum Special 2017. Weitere Themen aus dem Heft findet ihr hier.

Unsere Magazine

LUNA NR. 71

Cooles Fest!

Die neue Ausgabe: Wir freuen uns auf X-mas: popping mit Sternen, Glanz und Federn, klassisch mit Samt, Cord und kuscheligem Stick und vieles mehr…

Zum Jahresabo
Blick ins Heft

LUNA MUM NR. 32

Die große Ausgabe zum Jahreswechsel!

Wir haben die schönsten Streetwear Looks und kuscheligen Wool-Styles für Babys und vieles mehr…

Zum Jahresabo
Blick ins Heft

Copyright © Luna media Group, 2017-2018